Grundfunk: Reduzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRF) – News 23
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Grundfunk: Reduzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRF)

Sieben AfD-Landtagsfraktionen haben in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe ein Konzept zur Reformierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRF) erstellt und am 29. Juni 2020 in Düsseldorf vorgestellt. Das Konzept sieht eine massive Reduzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRF) vor. Dem WDR zufolge möchten die beteiligten AfD-Fraktionen die Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (ÖRF) auf Nachrichten, Kultur und Amateur- sowie Breitensport beschränken.

CC BY-SA 4.0 / wikimedia.org / Raimond Spekking

Die Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRF) und dem ARD-ZDF-Beitragsservice ist seit vielen Jahren sehr groß. Nicht nur die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten, sondern auch deren Berichterstattung steht immer wieder in der Kritik. Besonders aus Kreisen der AfD kommen immer wieder Vorwürfe, dass der Rundfunkbeitrag viel zu hoch und die Berichterstattung nicht sachlich genug sei. Ein Konzept der AfD sieht nun die Reduzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks um bis zu „90 Prozent“ vor, berichtete der WDR. Die Berichterstattung der Medienanstalten solle sich nur noch auf Nachrichten, Kultur und Sport beschränken.

CC BY 2.0 / flickr.com / Tim Reckmann

Der ARD-ZDF-Beitragsservice hat allein im Jahr 2015 über 8,4 Milliarden Euro durch Rundfunkbeiträge eingenommen. Doch viele Menschen wollen den Rundfunkbeitrag nicht zahlen. Zeitweise waren etwa 4 Millionen Beitragskonten in Mahnverfahren. Die  Selbstermächtigungsinitiative „rundfunk-frei“ ermutigt Bürger dazu die Zahlung an den Beitragservice zu verweigern. „rundfunk-frei“  bezeichnet sich selbst als politisch unabhängiger „bewusstseinserweiternder und humanistischer Impulsgeber, die eigene unbegrenzte kreative Kraft zu entfalten, um ein Leben frei von einem Rundfunkbeitragszwang in unserer Gesellschaft zu verwirklichen.”

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