Greenpeace, Extinction Rebellion und FC St. Pauli stehen auf Liste der britischen Terrorismusbekämpfung

Greenpeace, Extinction Rebellion und FC St. Pauli stehen auf Liste der britischen Terrorismusbekämpfung

Bildnachweis: Creative Commons (CC0) / pixabay.com / aitoff


News 23
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Das nationale Netzwerk zur Terrorismusbekämpfung in Großbritannien “Counter Terrorism Policing” hat, der Zeitung “Guardian” zufolge, eine Liste mit Organisationen veröffentlicht, welche teilweise als extremistisch und terroristisch eingestuft werden. Neben Gruppierungen wie “Combat 18”, “National Action” oder der kurdischen Milizen YPG, werden dort auch die Logos von Greenpeace, Extinction Rebellion und FC St. Pauli aufgelistet.


Im Ausland herrscht teilweise Unverständnis darüber, dass in Deutschland Personen und Organisationen ungehindert agieren können, welche in Ländern wie USA, Russland oder der Türkei als terroristisch gelten. Doch auch politische Extremisten haben hierzulande gewissermaßen freie Hand.

 

CC BY-SA 3.0 / wikimedia.org / An-d

Auf einer Listen des “Counter Terrorism Policing” befinden unter anderem die Logos von Gruppen wie Greenpeace, Extinction Rebellion und verschiedenen Tierschutzorganisationen. In der linksextremen Szene lässt man sich davon aber nicht beeindrucken.

 

“Alles, was ich sagen kann ist, dass ich stolz bin auf mein Team und auf das, wofür es steht. Stolz auf die Werte, die wir haben. Stolz darauf, für St. Pauli zu spielen – antifaschistisch, antirassistisch, antisexistisch und antihomophob”, sagte James Lawrence (27), Abwehrspieler von FC St. Pauli.

 

“Wir stellen diese Dokumente her, um Einsatzkräften und anderen Kollegen dabei zu helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen”, gab die britische Organisation zur Terrorismusbekämpfung bekannt und versuchte dabei die Bedeutung der Liste herunterzuspielen. “Wir betrachten diese Gruppen nicht als extremistisch, wir betrachten sie nicht als Bedrohung für die nationale Sicherheit”. “Es ist nötig, dass unsere Anti-Terrorismus-Polizei, Einsatzkräfte und Partner verstehen, zu welchen Organisationen Leute gehören, und was ihre Ziele und Aktivitäten sind – rechtmäßig oder anderweitig”, zitiert Tag24 die britische Behörde.

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