Category Archive : Gesellschaft

„Die SPD hat kein Interesse, die Probleme um die Zuwanderung anzuerkennen“

Viele Politiker in Deutschland wollen die Probleme der Zuwanderungspolitik nicht sehen. Dies führt zunehmend zu einem Vertrauensverlust der Wähler in die etablierten Altparteien. Migrationskritiker wie Thilo Sarrazin werden aus den Parteien gedrängt und Menschen wie Karl-Heinz Endruschat treten freiwillig aus.

 

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SPD Schleswig-Holstein

„Die gegenwärtige SPD-Führung ist offenbar teilweise in den Händen fundamental orientierter Muslime, die eine kritische Diskussion des Islam in Deutschland grundsätzlich verhindern wollen“, zitiert der Tagesspiegel den Sozialdemokraten Thilo Sarrazin. „Ich wäre auch garantiert nicht aus der SPD ausgeschlossen worden, wenn ich ein kritisches Buch nicht über den Islam, sondern über die katholische Kirche geschrieben hätte“.

 

“Die SPD hat kein Interesse, die Probleme um die Zuwanderung auch nur anzuerkennen”, meint das ehemalige SPD-Mitglied Karl-Heinz Endruschat. Statt sich offen und ehrlich mit den Problemen zu beschäftigen, wolle man laut Juso-Chef Kevin Kühnert die SPD noch weiter nach links rücken. Dies würde vermutlich den Abstieg der ehemaligen Volkspartei noch weiter beschleunigen.

Deutsche verlassen Deutschland in Massen

Deutschland wird für viele Deutsche zunehmend unattraktiver. Besonders gebildete Menschen verlassen in Massen das Land und kehren, wenn überhaupt, erst Jahre später zurück. Etwa 180.000 Bürger entscheiden sich jedes Jahr zur Auswanderung. Laut der Emigration-Studie handelt es sich bei der absolute Mehrheit (76 Prozent) um Akademiker.

 

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Bei einer Umfrage nannten die meisten befragten Personen den eigenen Beruf als Grund für den Umzug (58 Prozent). Als zweithäufigstes Motiv wurde der Lebensstil im Zielland genannt. Für viele ist aber auch der Beruf des Partners oder der Partnerin entscheidend (37 Prozent), berichtet der Focus.

 

Während etwa 180.00 Menschen jährlich Deutschland verlassen, kehren angeblich 130.000 Menschen in die Heimat zurück. Zu den beliebtesten Zielländern gehören laut dem Statistischen Bundesamt die Schweiß, Österreich und die USA.

Bürgerliche Mitte hat Angst in die „rechte Ecke gestellt zu werden“

Die Migrationspolitik der Bundesregierung hat die Gesellschaft nachhaltig verändert. Doch viele Bürger trauen sich nicht, sich öffentlich dazu zu äußern. Nach einer Allensbach-Umfrage haben 71 Prozent der Menschen den Eindruck, man könne nur mit Vorsicht seine Meinung zur Flüchtlingsthematik sagen. Die Bereitschaft, andere Meinungen überhaupt zu hören, sei erodiert, meint der Journalist Joachim Wagner.

 

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„Es gibt eine moralisierende Selbstgerechtigkeit auf der links-grünen Seite, aber auch im kirchlichen Milieu – diese dominiert die Debatte in der medialen Öffentlichkeit. Und es gibt die Hetze auf dem rechten Rand. In der Mitte regiert die Sprachlosigkeit, aus Angst in die rechte Ecke gestellt zu werden“, erklärte Joachim Wagner der Berliner Morgenpost in einem Interview.

Wenn man über eines der zentralen Zukunftsprobleme, und dazu gehöre auch die Migration, nicht offen und ehrlich reden könne, sei dies brandgefährlich. Die Bundesregierung würde das Problem klein reden, wenn sie darauf verweist, dass in den letzten Jahren unter 200.000 Menschen jährlich zu uns kommen sind. Doch hierbei handelt es sich um die Einwohnerzahl einer mittleren Stadt wie Kassel, die jedes Jahr in Deutschland einwandert.

 

Joachim Wagner sei sogar schon als Rassist beschimpft worden. Es wurden Veranstaltungen von ihm wegen angeblicher AfD-Nähe abgesagt. Eine von der Patriotischen Gesellschaft in Hamburg, die andere von einer Zweigstelle der Landeszentrale für politische Bildung in Rheinland-Pfalz. Wagner zufolge herrsche in Deutschland ein repressives Meinungsklima. Beim Thema Zuwanderung habe die Gesellschaft ihre Dialog- und Streitfähigkeit in weiten Teilen verloren.

„Fridays gegen Altersarmut“: Mehr als 258.000 Mitglieder auf Facebook

Tausende junge Menschen haben gewisser Maßen ihre berufliche Zukunft aufs Spiel gesetzt, indem sie Woche für Woche zu den Demonstrationen von „Fridays for Future“ gefahren sind. Doch was bringt den jungen Leuten ein gutes Klima, wenn sie im Rentenalter in Armut leben müssen und es ihren Kindern kaum besser gehen wird?

 

„Fridays gegen Altersarmut“

Aus diesem Grund haben sich bereits mehr als eine Viertelmillionen Facebook-Nutzer der Bewegung „Fridays gegen Altersarmut“ angeschlossen. In einer Facebook-Gruppe können Mitglieder miteinander kommunizieren und Mahnwachen organisieren. Eine aktuelle Studie geht davon aus, dass bis 2039 jeder fünfte Rentner in Deutschland von Altersarmut betroffen sein könnte.

 

Doch in Wirklichkeit sind bereits jetzt schon etwa 9,3 Millionen Menschen von Altersarmut bedroht. 51,4 Prozent der Rentner erhielten im Jahr 2018 weniger als 900 Euro im Monat. Laut dem Statistischen Bundesamt galten bereits 2018 etwa 19,5 Prozent aller Rentnerhaushalte, also jeder Fünfte, als armutsgefährdet. Doch man könnte den Eindruck bekommen, den jungen Leuten von „Fridays for Future“ geht es beim Blick auf die Zukunft nur um das Klima. In Wirklichkeit sind sie von Altersarmut bedroht.

BDA-Chef möchte Menschen die „Angst vor Einwanderung nehmen“

„Der Fachkräftemangel ist die größte Herausforderung für die Wirtschaft. Wenn wir unsere volkswirtschaftliche Leistung erhalten wollen, müssen wir ihn auch durch Zuwanderung von Fachkräften aus dem Ausland bewältigen“, sagte der BDA-Präsident Ingo Kramer laut dem Handelsblatt der Deutschen Presse-Agentur. In den kommenden Jahren werde es aufgrund des demografischen Wandels sechs Millionen Menschen im erwerbsfähigen Alter weniger geben.

 

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Es sei gut, dass Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eine Strategie zur Fachkräfteeinwanderung entwickelt haben, meint Ingo Kramer. Doch ob es sich dabei um die richtige Strategie handelt, wird in weiten Teilen der Bevölkerung angezweifelt. Angeblich würde ohne entsprechender Zuwanderung die Wirtschaft kollabieren. „Wenn man auch künftig im Krankenhaus versorgt werden will, dann brauchen wir Zuwanderung, von Ärzten bis zum Pflegepersonal. Wenn künftig das Haus renoviert werden muss, werden das nicht nur gebürtige deutsche Handwerker machen.“

 

Die Zuwanderung müsse deswegen auch dort akzeptiert werden, wo bisher wenig Ausländer leben und wo man das nicht gewohnt ist. Dort aber haben man derzeit die größten Schwierigkeiten, meint Kramer. „Der Fremde, das Unbekannte macht manchen Menschen Angst und die Angst müssen wir ihnen nehmen.“ Doch dass diese Ängste nicht aus dem Nichts kommen, sondern mit zunehmender Kriminalität und gesellschaftlich sowie kulturellen Problemen verbunden ist, verschweigt der BDA-Präsident.

 

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) meint, dass Deutschland noch nicht genug Zuwanderer aufgenommen hat. Scheinbar waren unter den letzten 2 Millionen Migranten nicht genug Fachkräfte dabei. Deswegen will Merkel noch mehr „Menschen finden, die bereit sind, nach Deutschland zu kommen“, zitiert die Welt die Bundeskanzlerin.

 

Die Bundesregierung will in Zukunft ausländische Fachkräfte gezielter anwerben. Es sollen konkreter Schritte gegen den angeblichen Fachkräftemangel eingeleitet werden. „Ohne ausreichend Fachkräfte kann ein Wirtschaftsstandort nicht erfolgreich sein“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in ihrer wöchentlichen Videobotschaft.

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Regierung und Behörden verlieren zunehmend das Vertrauen der Bevölkerung

Das Vertrauen der Bevölkerung in die Bundesregierung und ihre Behörden hat in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Bei einer Umfrage im Jahr 2015 hielten noch 81 Prozent der Befragten die politische Stabilität Deutschlands für eine Stärke, berichtet RT Deutsch. 2019 waren bei einer anderen Umfrage nur noch 57 Prozent der Teilnehmer dieser Meinung.

 

Die Allensbach-Chefin Renate Köcher äußerte sich in einem Gastbeitrag für die FAZ über den Vertrauensverlust der Bürger:

„Ein Regierungsbündnis, das von Mitgliedern dieses Bündnisses selbst immer wieder neu in Frage gestellt wird, verliert das Vertrauen der Bürger und beschädigt den Rückhalt für das politische System … Die positive Bilanz, die sich die Koalitionspartner selbst zur Halbzeit ausgestellt haben und die durch eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung auch Unterstützung erfahren hat, wird von den Auseinandersetzungen in der Koalition und die sie tragenden Parteien völlig überlagert.“

Die Bevölkerung verliert teilweise nicht nur das Vertrauen in Regierung und Behörden, sondern auch das Vertrauen in die etablierten Medien. Das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap hat im Auftrag des Westdeutsche Rundfunks (WDR) eine Umfrage zur Glaubwürdigkeit der Massenmedien durchgeführt. Dabei gingen 37 Prozent der Umfrageteilnehmer davon aus, dass die Politik den Medien Vorgaben in der Berichterstattung macht. Außerdem schätzten 33 Prozent die Informationen der Medien als „nicht glaubwürdig“ ein.

Bezahlbarer Wohnraum für ca. 650.000 Menschen fehlt

In Berlin wird aktuell ein Containerdorf für enorme Kosten rückgebaut. Dieses hatte einen enormen Leerstand. Im Jahr 2018 wurde sogar noch ein Baustopp abgelehnt, trotz des enormen Leerstandes von gut 1500 Plätzen. Aber nicht nur in Berlin stehen Flüchtlingsunterkünfte leer. Das Problem besteht Deutschlandweit. Doch werden die Unterkünfte nicht für Obdachlose hergegeben? Nein, lieber reißt man sie ab und belastet abermals den Steuerzahler, anstatt die Räumlichkeiten für Obdachlose frei zu machen. Das Problem könnte also im Nu erledigt sein. Niemand sollte auf der Straße leben müssen.

 

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Aber beleuchten wir die Problematik einmal von einer anderen Seite. Der soziale Wohnungsbau ist rückläufig. Bundesweit fehlt es an 500.000 Sozialwohnungen. Viele Familien können sich keinen bezahlbaren Wohnraum mehr leisten und würden lieber in eine günstigere Wohnung ziehen. Aber ohne Wohnraum wird das nichts. In Berlin z.B. kommen statistisch gesehen auf 1 Wohnung 836 Bewerber. In Hamburg sind es teilweise über 60 Bewerber auf eine Wohnung. Bundesweit gibt es ein Minus von 42.500 Sozialwohnungen zu verzeichnen. In Anbetracht der Tatsache, dass immer mehr Menschen auf Sozialleistungen angewiesen sind, ist dies ein nicht länger hinnehmbarer Trend.

 

Warum verringert sich der Bestand an Sozialwohnungen so drastisch?

Die Erklärung ist einfach. Nach 30 Jahren fallen staatlich geförderte Wohnungen aus der Mietpreisbindung raus und können so am freien Wohnungsmarkt angeboten werden. Mit Blick auf die Profitgier wird dies natürlich auch gemacht. Da nun aber weniger neue Sozialwohnungen gebaut wurden als aus der Mietpreisbindung rausgefallen sind, so hat sich der Bestand an Sozialwohnungen in den letzten 15 Jahren halbiert. Es kommen aber immer mehr Menschen zu uns. Daher ist es dann nicht verwunderlich, dass sich auch die Obdachlosenzahl in den letzten Jahren erhöht hat. Nicht verwunderlich ist deshalb auch, dass ein deutlicher Anstieg ab 2015 zu verzeichnen ist. Erwartet werden bis zu 1,2 Millionen Wohnungslose in den nächsten Jahren. Ein Schelm , wer böses dabei denkt.

Malmö als Paradebeispiel für misslungene Integration

Die schwedische Stadt Malmö hat aber auch Tradition. So blickt die schwedische Stadt auf eine lange Zeit als Industrie- und Hafenstadt zurück. Mittlerweile ist jeder dritte Bürger der Stadt kein gebürtiger Schwede mehr. Die Polizei ist straff damit beschäftigt, die Gewalt einzudämmen, wofür sie Drogenbanden verantwortlich macht.

 

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Erst kürzlich wurde vom schwedischen Fernsehsender SVT berichtet, dass ein Lebensmittelhändler dazu gezwungen haben soll, in seinem Laden im Stadtzentrum Drogen zu verstecken. Am 9. November wurde bei einer Schießerei vor einer Pizzeria ein 15-jähriger Junge getötet, ein anderer musste schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert werden. Die Polizei erklärte den Fall zu einem nationalen Sonderfall und setzte eigens eine Task Force ein, um der Bandenkriminalität Herr zu werden. Damit aber nicht genug, sehr oft trifft es auch Unbeteiligte. So wurde z.B. die 31-jährige Karolin Hakim im August dieses Jahres auf offener Straße erschossen, während sie ihr Baby in den Armen hielt.

 

Die Lehrerin Petra Metz, die Schwedisch-Kurse für Immigranten im Malmöer Stadtteil Fosie gibt, sagte im Wortlaut: „Ich habe Angst, nach Einbruch der Dunkelheit mit dem Fahrrad nach Hause zu fahren” Der Malmöer Stadtteil Fosie ist für seine hohe Kriminalitätsrate nicht unbekannt. Im Juni 2018 waren bei einer Schießerei in einem Gaming Café drei unbeteiligte Jugendliche getötet worden. “Wäre das nur einen Monat früher passiert, hätte es meinen Sohn treffen können”, so Metz weiter.

 

Wer die Bilder, die nahezu täglich aus Schweden zu bewundern sind, kennt, der kann sich in etwa vorstellen wie die Zustände dort sind. Das Schweden, so wie es vielleicht einige noch kennen, das wird es bald nicht mehr geben. Dass jeder 3. Einwohner in Schweden keine schwedischen Wurzeln hat, spricht für sich. Wenn Deutschland nicht bald seine Migrationspolitik überdenkt, dann werden wir diese Zustände bald auch in unserer Nachbarschaft bewundern dürfen.

Wenn Feminismus zu Männerfeindlichkeit wird

Es ist ruhig geworden um die große #Metoo Debatte. Der ein oder andere Mann wird erleichtert sein, schließlich mussten es sich die Männer gefallen lassen, kollektiv an den Pranger gestellt zu werden. „Solange Männer in unserer Gesellschaft mehr Macht haben als Frauen, wird es sexuelle Übergriffe und sexuelle Gewalt geben“, behauptete Katarina Barley (SPD).

 

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Betrachten wir den Alltag, dann hat sich die Geschlechterrolle des Mannes in den vergangenen Jahren massiv verändert. Von den Geschlechterrollen früherer Tage ist wenig übrig geblieben. Diskutabel ist allerdings ob der Feminismus den Bogen nicht überspannt hat. “Wenn ein Mann frauenfeindlich ist, ist es schlimm. Wenn aber eine Frau männerfeindlich ist wird es totgeschwiegen“, schreibt eine Leserin in einem Leserbrief an das feministische Magazin Emma.

Die Herausgeberin der Emma ist Alice Schwarzer. Eine bekennende Feministin. In Ihrer Antwort auf den Leserbrief sagt sie: „das Verhältnis zwischen den Geschlechtern ist leider, gesamtgesellschaftlich gesehen, immer noch ein Machtverhältnis, auf Kosten der Frauen.“ Doch diese Behauptung ist sehr umstritten.

 

Ein Erzieher, welcher in der Kinderbetreuung tätig ist, erzählte uns aus eigener Erfahrung, dass die Aussagen von Frau Schwarzer zwar auf Führungspositionen noch immer zutreffen, doch er sei schon oft als männlicher Erzieher an einer inoffiziellen Frauenquote gescheitert. Besonders in der politischen und gewerkschaftlichen Praxis werden Frauen klar bevorzugt, erklärte der Erzieher gegenüber von News 23.

 

Das die Debatte zur Gleichberechtigung der Geschlechter mit einer latenten Männerfeindlichkeit geführt wird, lässt sich an zahlreichen Beispielen belegen. So fordert die Professorin Sally Miller Gearhart von der San Francisco State University: „Der Anteil der Männer muss reduziert und bei einem Anteil von 10 % der Menschheit gehalten werden.“ Es bleibt festzuhalten, dass es harte Zeiten sind für all die Männer da draußen, die nicht bereit sind sich komplett unterzuordnen. Der moderne Feminismus ist scheinbar übers Ziel hinausgeschossen.


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