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Creative Commons - Vitaly V. Kuzmin (Symbolbild)

„Generalprobe für Invasion Osteuropas“
 

Die NATO-Presse verbreitet Angst und Schrecken. Das russische Großmanöver „Zapad 2017“ wäre in Wirklichkeit eine Generalprobe für die Invasion Osteuropas. Litauens Präsidentin Dalia Grybauskaite meint, dass diese Militärübung ein klares Anzeichen dafür wäre, dass sich Russland auf einen Krieg mit der NATO vorbereiten würde.

 

Tatsächlich veranstaltet die NATO eine Militärübung nach der anderen. Teilweise direkt an der russischen Grenze. Doch die Bedrohung geht „selbstverständlich“ nur von Russland aus. Unter anderem findet vom 11. bis zum 29. September die größte NATO-Kriegsübung (Aurora 17) auf schwedischem Boden seit einem Vierteljahrhundert stattfinden.

 

Fast Zeitgleich trainiert Russland vom 14. bis zum 20. September die allgemeine Landesverteidigung (Zapad 2017).  Doch das sieht die NATO gar nicht gerne. „Es wird hier eine stärkere Militärpräsenz, eine verdoppelte Luftraumüberwachung und mehr US-Truppen, Ausrüstung und Schiffe während der Zapad-Übung geben“, sagte die litauische Präsidentin.

 

Der Chefredakteur der Zeitschrift „Russia in Global Affairs“, Fjodor Lukjanow glaubt, dass die Spannungen zwischen den USA und Russland „gewissermaßen schlimmer als Kalter Krieg“ sind. Während des NATO-Großmanöver „Aurora 17“ und der russischen Militärübung „Zapad 2017“ besteht eine gewisse Eskalationsgefahr.

 

Creative Commons – Vitaly V. Kuzmin (Symbolbild)



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