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Zwangsentnahme von menschlichen Organen

Bildnachweis: Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, welches finanzielle Anreize für Krankenhäuser schaffen soll, um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen, meldet das ÄRZTEBLATT. Währenddessen fordern SPD-Mitglieder eine Zwangsentnahme von menschlichen Organen, wenn Menschen bestimmte Kriterien erfüllen.


Organhandel ist weltweit ein Milliardengeschäft. Nun soll er auch in Deutschland im großen Stiel betrieben werden. Der Bundestag hat beschlossen, dass Krankenhäuser verstärkt Finanzmittel und Infrastruktur erhalten sollen, um die Anzahl der Organspenden zu erhöhen. Diese Form der Subvention könnte Organentnahme in Deutschland zukünftig zu ein lukratives Geschäft machen.

 

Doch die Pläne der Politik gehen weit darüber hinaus. Innerhalb der SPD wird seit Monaten immer wieder gefordert, dass freiwillige Organspenden in Zukunft zur Pflicht werden. Bisher mussten Bürger eigenständig einen Organspendeausweis beantragen und sich selbst zum Organspender erklären.

 

Doch wenn es nach einigen SPD-Mitgliedern geht, soll sich das ändern.  In Zukunft soll jeder deutsche Bürger als potentieller Organspender eingestuft werden. Nur noch wer schriftlich Widerspruch einlegt darf seine Organe behalten. Da viele Bürger nicht über aktuelle Gesetzesentwürfe und Änderungen informiert sind, könnte solch ein Vorhaben grausame Folgen haben.

 

Vielen Menschen ist es relativ egal was mit ihnen nach ihrem Tot geschieht und melden sich deswegen freiwillig als Organspender. Doch die Organe werden nicht erst nach dem Tot entnommen, sondern am lebendigen Leib, weil die Organe sonst unbrauchbar wären. Des weiteren könnten finanzielle Anreize Tür und Tor öffnen für Korruption. Schließlich soll das neue Organspendegesetz der Bundesregierung dafür sorgen, dass Krankenhäuser aus wirtschaftlichen Gründen vermehrt Organe entnehmen.

Arbeitnehmer sollen mehr als 10 Stunden am Tag arbeiten „dürfen“

Bildnachweis: CC BY 2.0 - Pstrails (pxhere.com)


In den letzten 100 Jahren betrug die durchschnittliche Höchstarbeitszeit in Deutschland fast durchgehend etwa 10 Stunden am Tag. Zum Schutz der Arbeiter wurden sogar gesetzliche Regelungen erlassen. Doch eine einflussreiche Gruppe in der CDU/CSU möchte scheinbar diesen Arbeitnehmerschutz abschaffen, melden MERKUR und FOCUS.

 

Viele Arbeitnehmer befürchten, dass sie in Zukunft noch mehr arbeiten sollen für noch weniger Geld. Zwar soll dennoch eine maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden gelten, worauf man sich in wirtschaftlichen Krisenzeiten aber nicht verlassen kann.

 

Durch ein 13-Punkte-Programm mit dem Titel „Unternehmen entlasten, Arbeit erleichtern, Wachstum schaffen“ soll die Schutzreglung von maximal 10 Stunden Arbeitszeit pro Tag abgeschafft werden.

Personalausweis mit Fingerabdruck wird Pflicht ab 2020

Bildnachweis: Die Privatsphäre ist ein gesetzliches Grundrecht in der Bundesrepublik Deutschland (BRD). Doch viele Bürger befürchten, dass dieses Grundrecht zunehmend abgeschafft wird. Nicht nur Deutschland, sondern auch die Europäische Union (EU) entwickelt sich zunehmend zu einem Überwachungs- und Polizeistaat. Ab dem Jahr 2020 sollen alle EU-Bürger schrittweise gezwungen werden, ihre Fingerabdrücke abzugeben und im Personalausweis zu speichern.


Die WAZ und andere Medien haben berichtet, dass 28 EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel beschlossen haben, millionen EU-Bürger zur Abgabe ihrer Fingerabdrücke zu verpflichten. Die Fingerabdrücke sollen im Personalausweis digital gespeichert werden. Dies soll eine lückenlose Identifizierung aller Bürger gewährleisten.

 

Dieser Beschluss stellt alle Bürger unter Generalverdacht. Ausweisdokumente, welche nicht digitalisiert sind, sollen  bis zum Jahr 2025 in der gesamten EU aus dem Verkehr gezogen werden. Alte Ausweise ohne Fingerabdrücke sollen spätestens nach zehn Jahren ihre Gültigkeit verlieren.

 

Bereits im Jahr 2008 gab es in Deutschland den Versuch solch eine Überwachungsmaßnahme einzuführen. Doch im Bundestag war der Widerstand zu groß. Nun wurde der Bundestag umgangen, indem er einfach nicht gefragt wurde. Stattdessen wurde der Beschluss in Brüssel ohne die Zustimmung der nationalen Parlamente getroffen.


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