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Einschätzung der Kriegsgefahr zwischen USA und Russland
 

Fjodor Lukjanow ist Chefredakteur der Zeitschrift „Russia in Global Affairs“ und Präsidiumsvorsitzender des Rats für Außen- und Verteidigungspolitik. Seiner Einschätzung nach, sind die Spannungen zwischen den USA und Russland „gewissermaßen schlimmer als Kalter Krieg“. Er glaubt, dass sich die Situation zu einem umfassenden Konflikt ausweiten könnte.

 

Der russische Politologe und Chefredakteur Fjodor Lukjanow hat im Zusammenhang mit einem Bericht der Moskauer Denkfabrik CSR davor gewarnt, dass die Situation unter gewissen Umständen ausser Kontrolle geraten könnte. Die moderne Agitation und Propaganda sei im Vergleich zum Kalten krieg „sehr gefährlich“.

 

Ob die nukleare Abschreckung „vor allen unvorhergesehenen Eskapaden“ noch schütze könne, sei nicht mehr zu 100 Prozent sicher, sagte der Politologe Lukjano. Russland und die USA würden sich vor allem als Kriegsgegner betrachten, wie es im Kalten Krieg gewesen war, meinte Lukjano. „Wenn die Umstände sehr ungünstig zusammenfallen“, könnte ein größerer Konflikt entstehen.

 

Seiner Einschätzung nach, sei die Infrastruktur der Stabilität im Vergleich zum Kalten Krieg schlechter entwickelt. „Schlechter entwickelt ist auch das System der Mechanismen, die die Risiken aller möglichen unabsehbaren Handlungen ausschließen würden“, sagte der russische Politologe Fjodor Lukjanow.

 

Wenn die mächtigsten Atomstaaten der Welt ihre Atomwaffen entfesseln, würde kein Land auf der Erde überleben. Der russische Staatspräsident Wladimir Putin machte in einem Interview mit Oliver Stone deutlich, wie gefährlich eine militärische Konfrontation der Großmächte wäre. „Ich glaube nicht, dass jemand einen solchen Konflikt überleben würde“, sagte Wladimir Putin.

 

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