Durch Schattenbann zum „Schweigen“ gebracht

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Durch Schattenbann zum „Schweigen“ gebracht

Der Begriff Pressefreiheit bezeichnet das Recht auf die freie und staatlich unzensierte Veröffentlichung von Informationen und Meinungen. Doch ob die veröffentlichten Inhalte im Internet auffindbar sind, entscheiden Regierungen und Großkonzerne. Es ist zwar möglich unterschiedliche Informationen zu veröffentlichen aber es ist nicht möglich sie ungehindert zu verbreiten. Wenn den Administratoren und Moderatoren von Sozialen Netzwerken und Suchmaschinen gewisse Inhalte nicht gefallen, werden sie mit einem sogenannten Schattenbann belegt und somit die Auffindbarkeit eingeschränkt.

“Sie haben das Recht zu wissen, was die von Ihnen gewählte Regierung in Ihrem Namen tut”, berichtet der Sender Channel 9 im Zusammenhang mit einer Kampagne für Pressefreiheit in Australien. Doch manchmal möchte eine Regierung nicht, dass die Wähler und Bürger wissen, was die Regierung so treibt.

 

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Als Schattenbann oder auch als „Shadowban“ wird eine Technik in den sozialen Netzwerken und Foren bezeichnet, die dafür sorgt, dass die Beiträge die ein Nutzer veröffentlicht, weniger bis gar keine Leute mehr erreichen. Ob jemand von einem Schattenbann betroffen ist, wird dieser Person in der Regel nicht vom sozialen Netzwerk mitgeteilt, berichtet die Webseite Bedeutung Online.

 

Weil die betroffene Person nicht über den Schattenbann informiert wird, weiß sie oft auch nicht, was sie “falsch” gemacht hat bzw. warum sie von einem Schattenbann betroffen ist und wie sich dieser wieder aufheben lässt. Man kann zwar gewissermaßen veröffentlichen was man will aber es wird niemanden oder kaum jemanden angezeigt. Dies führt dazu, dass viele Nutzer ihre Meinung nicht mehr äußern und sozusagen zum Schweigen gebracht werden.

 

Bei dieser Form der Repression handelt es sich um eine Diskriminierung und Ausgrenzung von Menschen, welche Inhalte und Informationen veröffentlichen, die nicht im Interesse der Regierung oder der jeweiligen Großkonzerne wie Facebook, Youtube und Google sind. Auch News 23 ist von solchen Repressionen betroffen. Abonnieren Sie den Newsletter, um weiterhin über Neuigkeiten informiert zu werden.

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