Quellenangabe: CC BY-SA 3.0 - Sven Tombers (wikimedia.org)



Dortmund kauft Notstrom-Aggregate wegen Blackout-Gefahr

Die Stadt Dortmund bereitet sich auf einen flächendeckenden Stromausfall vor: Um die Einsatzfähigkeit der örtlichen Feuerwehr bei einem Zusammenbruch des Stromnetzes zu gewährleisten, wird sie mit Notstrom-Aggregaten im Wert von einer Millionen Euro ausgestattet.

Die sogenannte Energiewende macht das deutsche Stromnetz immer komplexer und instabiler. Darüber hinaus kann “technisches und menschliches Versagen, Wetterereignisse oder auch mutwillige Angriffe auf die Stromversorgung (…) die Ursache für großflächige Stromausfälle sein”, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund.

 

Symbolbild / CC BY 2.0 – Dan Nguyen
(flickr.com)

Die Feuerwachen im ganzen Stadtgebiet sollen auf einen Blackout vorbereitet sein und als Anlaufstellen für die Bevölkerung dienen. Laut einem DW-Bericht stellt die Energiewende zu erneuerbaren Energien ein Problem für das Verbundnetze dar.

 

“Da sie keine fossilen Kraftwerke, also auch nicht so leicht steuerbar sind, und insbesondere auch keine rotierenden Massen im Sinne von Generatoren haben, die Trägheit bringen, wird das System schon als Ganzes unruhiger”, zitiert der Sender den Sicherheitsexperten Veit Hagenmeyer.

 

Seiner Meinung nach müsse die Politik dafür sorgen, dass es keine großen flächendeckenden Stromausfälle über mehrere Tage oder Wochen in Deutschland gibt. Doch die aktuelle Energiepolitik der Bundesregierung erhöht zunehmend die Blackout-Gefahr und die Preise der Energiegewinnung.

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