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Public Domain Mark 1.0 - Airman Christine Singh (defense.gov)

Digitale Kriegsführung der NATO
 

Die NATO rüstet sich an allen Fronten für einen möglichen Konflikt mit Russland. Besonders die digitale Kriegsführung spielt dabei eine besondere Rolle. Verschiedene NATO-Staaten, Universitäten und Großkonzerne beteiligen sich regelmäßig an Übungen für den Ernstfall.

 

Eine solcher Übungen fand im vergangen Jahr (2017) in Estland statt, berichtet der Deutschlandfunk. Ungefähr 800 Soldaten, IT-Experten, Diplomaten, Juristen und Journalisten haben an der Operation “Locked Shields” teilgenommen. Das Feindbild ist klar definiert: Russland.

 

Bei dieser Operation ging es darum, die digitalen Streitkräfte auf den Kampfeinsatz vorzubereiten. Die Sabotage feindlicher Systeme, Absturz von Drohnen, Unterbrechung der Stromversorgung und die Sprengung von Treibstofftanks auf Flughäfen gehörte zum Übungsprogramm.

 

Tatsächlich gehen die Möglichkeiten der digitalen Kriegsführung weit über die genannten Punkte hinaus. Demnach wären auch digitale Angriffe auf Atomkraftwerke und andere Einrichtungen nicht ausgeschlossen.

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