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Quellenangabe: CC BY-SA 2.0 / Gage Skidmore / flickr.com



„Die Zukunft gehört nicht den Globalisten“

Der US-amerikanische Präsident Donald Trump polarisiert die US-Amerikaner und Europäer wie kaum ein anderer Präsident der letzten Jahrzehnte. In einer historischen Rede vor den „Vereinten Nationen“ beschrieb Trump die Grundlinien seiner Politik. Ganz nach dem Motto “America first” erteilte er der zunehmenden Globalisierung eine Abfuhr: „Die Zukunft gehört nicht den Globalisten“, erklärte der US-Präsident.

Donald Trump beschrieb in seiner UNO-Rede den großen historischen Konflikt zwischen Globalisierung und nationaler Souveränität (Zitat): „Die wesentliche Kluft, die sich durch die ganze Welt und die gesamte Geschichte zieht, wird wieder einmal offensichtlich. Es ist die Kluft zwischen denen, deren Durst nach Kontrolle sie dazu verleitet zu denken, dass sie dazu bestimmt sind, über andere zu herrschen, und jenen Menschen und Nationen, die nur über sich selbst herrschen wollen“, erklärte Trump den anwesenden Persönlichkeiten.

 

Public Domain Mark 1.0 /
The White House / flickr.com

Trumps Rede sei eine einzige Absage an die multilaterale Weltordnung gewesen, schrieb der Publizist Thilo Kößler in einem Artikel des Deutschlandfunks. Angeblich wäre sie ein exakter Gegenentwurf zur Idee der Vereinten Nationen.

 

Trump zu folge wüssten die Amerikaner, dass in einer Welt, in der andere nach Eroberung und Herrschaft streben, die USA stark und mächtig im Geiste sein müssen. Die freie Welt müsse ihre nationalen Grundlagen annehmen. Es dürfe nicht versucht werden, sie auszulöschen oder zu ersetzen.

 

Donald Trump würde mit seinem Konzept der nationalen Souveränität einem eklatanten Irrtum unterliegen, behautet der Kritiker Thilo Kößler. Doch das sehen Trumps Anhänger völlig anders. Nationale Souveränität sei die einzige Alternative zur Globalisierung der Welt. Die Zukunft gehöre nicht den Globalisten, sondern den Patrioten, sagte der US-Präsident vor UNO.

1 thought on “„Die Zukunft gehört nicht den Globalisten“

  1. Recht hat er der Trump. Die Globalisierung hat doch (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen) nur dazu geführt, dass die faulen und sorglosen von den fleißigen und planvollen Ländern alimentiert werden. Schluss damit. Alle würden überrascht sein, wie groß die EU wäre, würde man den armen Schluckern alle Geldzuwendungen streichen. Die EU würde auf das schrumpfen, was sie einmal war, ein Zusammenschluss von gleichwertigen Ländern im Sinne gegenseiteigen Vorteils, aber unter Beibehaltung der nationalen Souveränität.

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