Quellenangabe: CC BY-SA 2.0 - Heinrich-Böll-Stiftung (flickr.com)



Die Grünen wollen Neuzulassung von Verbrennungsmotoren verbieten

Anton Hofreiter, Fraktionschef der Grünen, hat vorgeschlagen, die Neuzulassung von Verbrennungsmotoren zu verbieten. In einem Strategiepapier fordert der grüne Politiker, dass ab 2030 nur noch „abgasfreie Autos neu zugelassen werden“ dürften.

Die Grünen treiben die Verkehrswende von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) massiv an. Doch es geht ihnen noch nicht schnell genug. Deswegen fordern sie ein Verbot der Verbrennungsmotoren.

 

„Der Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor muss gesetzlich festgelegt werden“, heißt es in dem Dokument der Grünen. Was solch eine Verkehrswende für die Autofahrer, Wirtschaft und Umwelt bedeutet, spielt dabei keine Rolle.

 

Die geplante Verkehrswende der Bundesregierung könnte bis zum Jahr 2030 etwa 120 Milliarden Euro kosten. Das geht aus einem Entwurf des Abschlussberichtes einer sogenannten Expertenkommission der Bundesregierung hervor.

 

Eine sogenannte Expertenkommission hat einen Plan entwickelt, wie die Emissionen im Verkehrssektor in ca. 11 Jahren fast halbiert werden können. Doch die Kosten hierfür sind enorm.

 

Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie, warnt vor einem Verbot von Verbrennungsmotoren: „Ein vorzeitiges, politisch erzwungenes Ende des Verbrenners würde dieser Schlüsselbranche die finanzielle Grundlage für Investitionen in neue Technologien entziehen.“

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