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Die “globale Kriegsagenda” der NATO
 

Ein neues NATO-Hauptquartier in Europa, voraussichtlich in Deutschland, Fortsetzung der Kampfeinsätze, Cyberkrieg im Internet, das Vorantreiben der Aufrüstung und allgemeine Mobilmachung. Das sind die Bestandteile einer “globalen Kriegsagenda“, welche Generalsekretär Jens Stoltenberg auf einem Treffen mit den Verteidigungsministern bekannt gab.

 

Die NATO will neue Kommandostrukturen aufbauen, um Streitkräfte schneller an die russische Grenze verlegen zu können. Ein neues Hauptquartiere in Europa soll unter anderem Marineeinsätze im Atlantik steuern und im “Kriegsfall” die Logistik zwischen den USA und Europa gewährleisten. Nationale Gesetze sollen ausgehebelt werden, damit es möglich ist Kriegsmaterial schneller an die Ostfront zu verlegen.

 

“Die NATO bzw. ihre Mitgliedsstaaten rüsten sichtbar auf und verstärken ihre Truppenpräsenzen. Ganz offensichtlich ist, dass diese militärisch basierte Interessengemeinschaft Ihre globale Dominanz absichern will. Dieses Vorhaben läuft in einer sich entwickelnden multipolaren Weltordnung fast zwangsläufig auf einen Rüstungswettlauf hinaus.”

 

Dies erklärte der verteidigungspolitische Sprecher Alexander Neu dem Nachrichtenportal “RT Deutsch”. Den hypothetischen Kriegsfall, auf den sich die NATO mit diesen Schritten sehr konkret vorbereitet, stellt natürlich eine militärische Auseinandersetzung mit der Russischen Föderation dar, heißt es in einem Artikel mit dem Titel “Stoltenberg verkündet globale Kriegsagenda“.

 

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(Lance Cpl. Raul Torres)

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