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Deutschland wird benutzt für den internationalen Luftkrieg der NATO
 

Deutschland dient als Dreh- und Angelscheibe für die internationalen Kriegseinsätze der USA und NATO. Das sogenannte Verteidigungsministerium hat über 4,5 Millionen Euro in einen Containerpark in Kalkar investiert, damit von dort aus zukünftig im Auftrag der NATO militärische Lufteinsätze koordiniert werden können, wenn dies erforderlich ist.

 

Der Stützpunkt in Kalkar soll die nötige Infrastruktur für das “Joint Force Air Component Headquarter” (JFAC) bereitstellen. Unter anderem können von dort aus Aufklärungsmaßnahmen und Luftangriffe gesteuert werden. Auftrag, Planung, Überprüfung und Umsetzung von Einsätzen fällt in den Aufgabenbereich der JFAC.

 

In einem der Container befindet sich die sogenannte Medienabteilung. Sie ist nicht nur für die Medien- und Pressearbeit zuständig, sondern auch für die Bekämpfung von gegnerischer Propaganda. „Gerade in den sozialen Netzwerken gibt es ja immer mehr Fake-News“, meint ein zuständiger Presseoffizier.

 

Sollte es zum Ernstfall kommen (was auch immer das bedeutet) muss der JFAC-Stützpunkt innerhalb von fünf bis sieben Tagen voll einsatzbereit sein. Bis zu 500 Soldaten aus sämtlichen Nato-Ländern wären dann dort im Einsatz.

 

CC BY-SA 3.0 – Senior Airman Greg L. Davis (Wikimedia.org)

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