Bremer Innensenat verbietet historische Reichsfahnen in der Öffentlichkeit – News 23

Bremer Innensenat verbietet historische Reichsfahnen in der Öffentlichkeit

Der Bremer Innensenat hat das Zeigen der deutschen Reichsfahne in der Öffentlichkeit verboten. „Es war an der Zeit zu handeln. Symbole nationalsozialistischer Gesinnung sind zu verbannen”, behauptete der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD). Doch in Wirklichkeit waren es die Nationalsozialisten, welche die Verwendung der Reichsfahne bereits im Jahr 1933 auf Alltagsgegenständen jeglicher Art verboten und im Jahr 1935 weitgehend durch die Fahne der NSDAP ersetzten haben. Ab 1939 durfte nicht mal mehr der Begriff „Drittes Reich” verwendet werden, weil er einen christlich-philosophischen Hintergrund besitzt.

Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD)

Der Bremer Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) begrüßte das Verbot, ebenso Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) und Bremerhavenes Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD). Der öffentliche Raum dürfe nicht mit Symbolen nationalsozialistischer Anschauungen in Besitz genommen werden, sagte der Regierungschef laut Buten und Binnen. Doch genau das symbolisiert die historische Reichsflagge eben nicht.

Berlin / Reichstag (29.08.2020)

Die Schwarz-Weiß-Rote Fahne wurde von einigen Nationalsozialisten überhaupt nicht gern gesehen. Bereits ab dem Jahr 1933 hat man die Verwendung der Reichsfahne erheblich eingeschränkt und im Reichsflaggengesetz vom 15. September 1935 erklärten die Nationalsozialisten die Hakenkreuzfahne zur offiziellen Reichs- und Nationalflagge. Somit stellen die Bremer Sozialdemokraten (SPD) sich in die Verbotstradition der Nationalsozialisten (NSDAP).

Die historischen Farben des modernen Deutschlands sind die Farben Schwarz, Weiß und Rot, welche als Zeichen ehemaliger deutscher Souveränität zu betrachten sind. „Die stolze Fahne Schwarz-Weiß-Rot ist wahrlich nicht von einer Partei gepachtet, sie gehört dem ganzen deutschen Volke als heiligstes Erbe der 2 Millionen, die unter diesen Farben ihr Leben für Volk und Heimat gaben“, schrieb ein Patriot in einem Rundbrief vom 14. März 1933 und distanzierte sich somit gewissermaßen von den Nationalsozialisten.

Berlin / Reichstag (29.08.2020)

Im Jahr 1939 verbot das NS-Regime sogar die Verwendung des Begriffs „Drittes Reich“, weil dieser Begriff einen christlich-philosophischen Hintergrund besitzt und nicht kompatibel mit der NS-Ideologie war. Trotzdem versuchen heutzutage Politiker und Massenmedien permanent diesen Begriff und die historische Reichsfahne in Verbindung mit dem Nationalsozialismus zu bringen, obwohl beides vom NS-Regime verdrängt und verboten wurde.

Worum es dem Bremer Innensenat bei seinem Flaggenverbot wirklich geht, offenbart ein Artikel vom Weser Kurier. „Reichsbürger, rechte Verschwörungstheoretiker und manch sogenannter Corona-Gegner trage auf Demonstrationen Reichsflaggen vor sich her”, heißt es in einem Artikel. Offensichtlich will man in der rot-grünen Hansestadt mit dem Verbot der Reichsfahne lediglich gegen politische Gegner vorgehen. Doch diese als „Reichsbürger”, „Verschwörungstheoretiker” und „Corona-Gegner” stickmatisierten Demonstranten targen öfters auch die Schwarz-Rot-Goldene BRD-Fahne. Wird diese nun als nächtes verboten?

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