Quellenangabe: CC BY 3.0 - Dirk Ingo Franke (wikimedia.org)



Berliner Verkehrssenatorin: „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“

Wer ein eigenes Auto besitzt, genießt ein gewisses Maß an Unabhängigkeit und Freiheit. Autofahrer sind nicht auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen und können in kurzer Zeit relativ große Entfernungen zurücklegen. Doch die Politik geht immer stärker gegen Autofahrer vor.

In einer Rede zur Zukunft der Mobilität hat die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther den politischen Fahrplan der nächsten Jahre offenbart: „Wir wollen, dass die Menschen ihr Auto abschaffen“, berichtet der Berliner Tagesspiegel.

 

Die Berliner sollen zukünftig verstärkt öffentliche Verkehrsmittel benutzen, sich Autos mit mehreren Personen teilen oder einfach mit dem Fahrrad fahren. „Je weniger Autos auf der Straße, desto mehr Platz für jene, die wirklich auf das Auto angewiesen sind“, meint die Verkehrssenatorin Regine Günther.

 

Doch wer entscheidet, wer “wirklich auf das Auto angewiesen” ist? Etwa die Grünen? Tatsächlich plant scheinbar auch die Bundesregierung zukünftig das selbstständige Autofahren weitgehend abzuschaffen. Dies offenbarte Bundeskanzlerin bei einem Besuch eines wissenschaftlichen Zentrums in Argentinien.

 

“Wir werden in 20 Jahren nur noch mit Sondererlaubnis selbständig Auto fahren dürfen”, sagte die Angela Merkel (CDU) im Rahmen einer Diskussion über wirtschaftliche Entwicklung und Globalisierung. In dieser Hinsicht scheinen sich die Bundeskanzlerin und die Berliner Verkehrssenatorin einig zu sein.

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