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Fehlalarm: Täuschend echt aussehende Spielzeugwaffen in Schule sichergestellt

Bildnachweis: Pressefoto / Polizei Bochum


Bochum (ots) – Am heutigen 7. Juni, gegen 10 Uhr, ging bei der Leitstelle im Bochumer Polizeipräsidium der Anruf eines besorgten Bürgers ein. Der Zeuge hatte mehrere Jugendliche beobachtet, die mit einem Gewehr hantierten, an dem ein größeres Zielfernrohr angebracht war. Wenig später bewegte sich die Gruppe in Richtung einer in der Nähe gelegenen Schule.

 

Creative Commons (CC0) – pexels.com

Dass sie dadurch einen kräfteintensiven Polizeieinsatz ausgelöst haben, wussten die Jugendliche zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Zivilpolizisten hatten sich bereits mit der Schulleitung in Verbindung gesetzt und herausgefunden, dass die Schüler dort in die achte Klasse gehen.

 

Noch im Klassenraum stellten die Beamten nicht nur das Gewehr, sondern auch eine Pistole sicher. Ein 14-Jähriger hatte die Waffen in einer Gitarrentasche verstaut.

 

Das einzig “Gute” an diesem Fall: Es handelt sich zum Glück “nur” um täuschend echt aussehende Softairwaffen (siehe Foto) und der unbedarfte Bochumer Junge hatte sich einfach nichts dabei gedacht.

 

Nochmals ganz deutlich: Diese Softairwaffen haben aber in der Öffentlichkeit und gerade in einer Schule einfach überhaupt nichts zu suchen!

 

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
Pressestelle
Volker Schütte
Telefon: 0234-909 1021
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de
https://www.polizei.nrw.de/bochum/

 

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„Genug GEZahlt“ – Bürgerinitiative zur Abschaffung des Rundfunkbeitrags

Bildnachweis: CC BY 2.0 - Tim Reckmann (flickr.com)


Das Finanzierungsmodell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks seht zunehmend in der Kritik. Mehrere Millionen Haushalte zahlen den Rundfunkbeitrag aus unterschiedlichen Gründen nicht.

 

sachsen.genug-gezahlt.tv

Genug GEZahlt! in Sachsen e.V.“ will den Rundfunkbeitrag gleich ganz abschaffen. Sender wie ARD und ZDF sollen keine Gebühren mehr bekommen und ihre Sonderrechte verlieren.

 

“Mit der Gründung des Vereins ‚Genug GEZahlt! in Sachsen‘ gibt es in Verbindung mit der Gesetzesvorlage der AfD erstmals eine Möglichkeit, sich gegen die Gehirnwäsche des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mit einer groß angelegten Unterschriftenaktion zu wehren“, zitiert Epochtimes die Vorsitzende des Vereins, Karin Wilke.

 

Die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in der bisherigen Form, soll durch eine Änderung der sächsischen Verfassung bewirkt werden. Unterstützer können einen Volksantrag zur Gesetzesänderung im Internet herunterladen und unterzeichnen.

Schufa löschen lassen nach Restschuldbefreiung

Bildnachweis: Creative Commons (CC0) - Vi5-a-Vi5 (pixabay.com)


Schufa-Einträge löschen lassen und saubere Schufa bekommen

Ein Insolvenzverfahren dauert in der Regel 6 Jahre. Wer diese Zeit, die mit erheblichen Einschränkungen verbunden ist, erfolgreich überstanden hat, bekommt die sog. Restschuldbefreiung erteilt, womit alle restlichen Schulden erlassen werden. Auch bei der Schufa werden sämtliche offenen Forderungen mit einem Erledigungsvermerk versehen. Da die Schufa ihren Datenbestand regelmäßig mit den Insolvenzverzeichnissen der Amtsgerichte und dem Schuldnerverzeichnis abgleicht, wird auch die Erteilung der Restschuldbefreiung bei Schufa gespeichert.

 

Wann werden die Einträge bei der Schufa gelöscht?

 

CC BY 2.0 –
Marco Verch (flickr.com)

Zuerst werden die Forderungen aufgrund der Restschuldbefreiung als erledigt markiert. Die Löschung dieser Einträge erfolgt erst nach drei Jahren. Dies bewirkt, dass der Betroffene noch für einen Zeitraum von drei Jahren nach Beendigung des Insolvenzverfahren von der Teilnahme am Wirtschaftsleben faktisch ausgeschlossen ist. Denn mit den auch als erledigt markierten Negativmerkmalen und erst mit dem Eintrag über die Erteilung der Restschuldbefreiung wird es regelmäßig nicht möglich sein, ein neues Bankkonto zu eröffnen oder gar einen Kredit von der Bank zu bekommen. Dasselbe gilt für die Suche nach einer neuen Wohnung, da die Vermieter oftmals nur an Interessenten mit einer “sauberen” Schufa-Auskunft vermieten. Selbst der Abschluss eines Mobilfunkvertrages, eines Stromvertrages oder Leasingvertrages ist mit einer derart belasteten Schufa-Auskunft nicht möglich.

 

Restschuldbefreiung und Datenschutzgrundverordnung DSGVO

 

Zwar ist die Schufa nach Art. 6 Abs. 1 lit. f) DSGVO zunächst berechtigt, die Daten zu speichern und zu verarbeiten, d.h., diese im Rahmen einer Auskunft an Dritte weiterzugeben. Der Betroffene hat jedoch gem. Art. 21 DSGVO ein Widerspruchsrecht gegen die Datenverarbeitung sowie gem. Art. 11 Abs. 1 lit. c) DSGVO das Recht auf vorzeitige Löschung bereits vor Ablauf der 3-Jahres-Frist. Doch dieses Recht gilt leider nicht voraussetzungslos, sondern muss mit einem besonderen Interesse an der vorzeitigen Löschung ausführlich begründet werden. In diesem Zusammenhang ist es auch möglich, den Eintrag über die Erteilung der Restschuldbefreiung vorzeitig aus dem Datenbestand der Schufa löschen zu lassen bzw. Schufa löschen lassen nach Restschuldbefreiung.

 

Experte für Datenschutzrecht

 

Um dieses Recht gegenüber der Schufa erfolgreich durchzusetzen, bedarf es hoher Expertise auf dem Gebiet des Datenschutzrechts. Bei der Auswahl des Anwalts sollte daher zwingend auf eine entsprechende Spezialisierung geachtet werden, rät Rechtsanwalt und Fachanwalt Ginter von der Kanzlei Ginter Schiering Rechtsanwälte Partnerschaft mbB in Hamm, die auf dem Gebiet des Datenschutzrechts bundesweit erfolgreich tätig ist und die Löschung von Schufa-Einträgen bereits für eine Vielzahl von Mandanten durchsetzen konnte.

 

Schufa muss Schadensersatz zahlen

 

CC BY-SA 2.0 –
Christoph Scholz (flickr.com)

Kommt die Schufa ihrer Verpflichtung zur Löschung nach einem erfolgten Widerspruch nicht nach, obwohl ihr das besondere Interesse des Betroffenen bekannt ist, kann sie sich gemäß Art. 82 DSGVO schadensersatzpflichtig machen. Der Schaden ist oftmals immaterieller Natur und braucht nicht gesondert nachgewiesen zu werden. Es reicht schon aus, dass der Betroffene mit dem Makel einer negativen Schufa-Auskunft belastet ist. Die Höhe des Schadensersatzes kann sich schnell auf über 10.000 Euro belaufen.

 

Gegen Schufa wehren und Einträge löschen lassen

 

Betroffene sollten sich mit der Standard-Antwort der Schufa, dass eine vorzeitige Löschung nicht möglich sei, nicht zufriedengeben und sich zur Wehr setzen. Echte Chancen haben sie dabei nur, wenn sie sich anwaltlicher Unterstützung bedienen und darauf achten, dass der Rechtsanwalt auf die Löschung von Schufa-Einträgen spezialisiert ist.

 

Schufa löscht Eintrag sofort

 

Soweit der Anwalt erfolgreich ist, löscht die Schufa den bemängelten Eintrag sofort und berechnet auch den Score in der Regel neu, oftmals schon nach 1-2 Wochen. Mit einer sauberen Schufa ist eine Teilnahme am Wirtschaftsleben wieder uneingeschränkt möglich.

 

Ginter Schiering Rechtsanwälte Partnerschaft mbB

Ginter Leonid
Otto-Krafft-Platz 24
59065 Nordrhein-Westfalen – Hamm
02381-4910696
02381-4910694

http://www.gs-rechtsanwaelte.de

 


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Erhöhung des Rundfunkbeitrags im Kampf gegen “Populismus”

Bildnachweis: CC BY 2.0 - FuFu Wolf (flickr.com)


„Um dem Populismus den Boden zu entziehen, braucht es journalistische Präsenz und Exzellenz auf allen Ebenen – verstärkt auch im Internet“, behauptet Lorenz Wolf in der „Augsburger Allgemeine“. Doch was meint Wolf überhaupt mit Populismus?

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Das Wort Populismus stammt von dem lateinischen Begriff “Populus“, welcher “Volk” bedeutet. Laut Wikipedia thematisieren Populisten oft einen Gegensatz zwischen „Volk“ und „Elite“ und nehmen dabei in Anspruch, auf der Seite des „einfachen Volkes“ zu stehen bzw. für das “Volk” zu sprechen.

 

Wenn also der Vorsitzende des Rundfunkrats des Bayerischen Rundfunks (BR), Lorenz Wolf den Rundfunkbeitrag erhöhen möchte, um besser gegen Populismus vorgehen zu können, dann bedeutet das dem zufolge, dass er gegen die Fürsprecher der Bevölkerung vorgehen möchte, richtig?

 

Der Verein „Genug GEZahlt! in Sachsen e.V.“ stellt sich gegen die Zwangsfinanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und fordert eine Gleichberechtigung der Medienangebote im Freistaat Sachsen. In einem Volksantrag verlangt der Verein die Abschaffung des Rundfunkbeitrags. Auch in anderen Bundesländern gibt es solche Initiativen.

Warnung vor neuer Betrugsmasche per Telefonansage

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Derzeit gehen bei der Aachener Polizei, vermehrt aus dem Bereich Brand, Hinweise auf eine offenbar neue perfide Betrugsmasche ein. Durch eine automatisierte Tonbandansage wird der/dem Angerufenen mitgeteilt, dass ein Strafverfahren gegen sie/ihn bei der “Strafvollstreckungsbehörde Stuttgart” geführt würde. Darauf folgt die Aufforderung die Taste “1” auf dem Telefon zu betätigen, falls die/der Angerufene eine außergerichtliche Einigung wünscht. Betroffen sind wieder vornehmlich ältere Menschen. Zu einem Vermögensschaden ist es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen noch nicht gekommen. Ebenso ist noch unklar, welche Konsequenzen das Befolgen der Aufforderung hätte.

Creative Commons (CC0) – pexels.com

Die Polizei Aachen rät: Folgen Sie nicht den Anweisungen der automatischen Ansage und legen Sie auf! Informieren Sie Verwandte und Bekannte über diese Masche. Verständigen Sie die Polizei unter der Rufnummer 0241/9577-31301 oder (außerhalb der Bürozeiten) unter der Nummer 0241/9577-34210. (am)

 

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CDU & SPD fordern 5G-Mobilfunk auf allen Äckern und Wiesen

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In einem Antrag von Schwarz-Rot wird behauptet, dass eine digitalisierte Landwirtschaft “die Erzeugung von Nahrungsmitteln noch effizienter, ressourcenschonender und ökologisch verträglicher zu gestalten”.

 

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“Zur Verbesserung des Tierwohls sowie des Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutzes” sei eine “umfassende Digitalisierungsstrategie” notwendig, meinen CDU/CSU und SPD.

 

Dem nach soll ab dem Jahr 2025 flächendeckender 5G-Mobilfunk für die Landwirtschaft verfügbar sein. Doch der Verwendung der 5G-Technologie ist sehr umstritten, weil es noch nicht ausreichende Langzeitstudien gibt.

 

In einem internationalen Appell warnen etwa 400 Mediziner und Naturwissenschaftler vor der neuen 5G-Technologie. Seit dem 29. März 2019 haben bereits über 99,154 Personen und Organisationen aus 187 Ländern den Appell unterschrieben. Warum ignoriert die Politik diese Warnung und treibt den Ausbau weiter voran?

Zahlreiche Betrüger geben sich als Polizisten aus

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Als Polizist gab sich ein Betrüger in Ulm aus:

 

Ulm (ots) – Wie die Polizei mitteilt, rief ein Unbekannter bereits vergangenen Mittwoch bei einer Ulmerin an. Er gab sich als Polizist aus und täuschte einen Einbruch in der Nachbarschaft der Frau vor. Nun hätten seine Kollegen den Täter festgenommen. Er erzählte der Seniorin, dass die Einbrecher mit Angestellten von Geldinstituten zusammenarbeiten würden. Deshalb sei ihr Erspartes bei der Bank nicht mehr sicher. Weiterlesen…

 

Sylt: Vorsicht – falsche Polizisten rufen an:

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Sylt (ots) – Auf Sylt kommt es am heutigen Montag (03.06.19) wieder vermehrt zu Anrufen von falschen Polizisten. Diese rufen vornehmlich ältere Menschen an und fragen gezielt nach Wertsachen und Geld im Hause. Häufig teilen sie mit, dass Einbrecher festgenommen wurden und man Hinweise auf einen bevorstehenden Einbruch bei den Angerufenen gefunden habe. Außerdem redet man den Leuten ein, dass Banken und Sparkassen das Ersparte bei Seite schaffen würden und schickt die Senioren mit einer vorgegebenen Geschichte in das Geldinstitut, um das Geld abzuheben. Die falschen Polizisten bieten dann an, das Geld und die Wertsachen in Verwahrung zu nehmen. Weiterlesen…

 

Vorsicht “Falsche Polizisten” in Dornstadt:

 

Ulm (ots) – Sechs Anzeigen verzeichnete die Polizei in Dornstadt am Montag. Hauptsächlich ältere Menschen erhielten um die Mittagszeit Anrufe von den Betrügern. So auch ein 78-Jähriger. Ein vermeintlicher Polizist teilte mit, dass Einbrecher in der Nachbarschaft festgenommen wurden. Bei den Einbrechern fand die Polizei angeblich auch einen Notizzettel, wo der Name des Angerufenen vermerkt war. Der Senior wurde misstrauisch und verständigte die richtige Polizei. Weiterlesen…

 

Falsche Polizisten holen Geld von Seniorin ab:

 

CC BY 2.0 – Marco Verch Professional Photographer (flickr.com)

Recklinghausen (ots) – In Dorsten haben Betrüger mit einer perfiden, aber bekannten Masche einer Seniorin einen fünfstelligen Geldbetrag abgenommen. Die Betrüger gaben sich als Kripobeamte aus und berichteten von einer Festnahme. In dem Telefonat redeten sie eindringlich auf die Frau ein und brachten sie dazu, Geld von ihrem Konto abzuheben. Angeblich müsse überprüft werden, ob es sich um Falschgeld handelt. Die Anrufer brachten die Frau sogar dazu, skeptische Nachfragen einer Bankmitarbeiterin mit Ausreden zu beantworten. Später gab sie ihre Ersparnisse an einen Mann – dem angeblichen Kripobeamten-, der an ihrer Haustür klingelte. Weiterlesen…

 

“Falsche Polizisten” treiben weiterhin ihr Unwesen:

 

Heiden/Kreis Borken (ots) – Mit der Masche des “falschen Polizisten” versuchen Betrüger weiterhin, vor allem ältere Betroffene zu verunsichern und am Ende um Geld und Wertsachen zu bringen. So haben sich in den vergangenen Tagen mehrere Betroffene aus Heiden gemeldet, bei denen es die Gauner probiert haben – zum Glück ohne Erfolg.

 

Die Vorgehensweise ist im Grunde immer die Gleiche: Die Unbekannten rufen an, geben sich als Polizeibeamte aus und tischen ihren Gesprächspartnern die frei erfundene Geschichte über festgenommene Einbrecher auf, die es auch auf ihr Hab und Gut abgesehen hätten. Die Betrüger geben vor, einen Kollegen vorbeischicken zu wollen, der die Wertsachen der Opfer “in Sicherheit” bringen wolle. Weiterlesen…

 

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BKA: Steigende Fallzahlen bei der Sprengung von Geldautomaten

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Wiesbaden (ots) – Gestohlen, aufgehebelt, gesprengt oder technisch manipuliert – die Angriffe auf Geldautomaten erfolgten auch 2018 auf sehr unterschiedliche Weise. Einen Anstieg um etwa 18 Prozent auf rund 590 Taten registrierte die deutsche Polizei in Fällen des besonders schweren Diebstahls von und aus Geldautomaten – den sogenannten physischen Angriffen.

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Dazu gehören, mit einem Anteil von rund 63 Prozent, die insgesamt 369 versuchten und vollendeten Sprengungen von Geldautomaten. Ein Vorgehen, welches sich die Täter zunehmend zu Eigen machen. Wurden vor zehn Jahren nur 19 Sprengungen und 14 Sprengversuche von Geldautomaten gezählt, stieg die Fallzahl nun auf einen neuen Höchststand.

 

Die Tatorte lagen insbesondere in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Täter entwendeten insgesamt rund 18 Millionen Euro Bargeld. Hinzu kommen Sachschäden in Millionenhöhe, die die Sprengkraft der Explosionen an den Geldautomaten, deren Aufstellungsorten und mitunter auch an benachbarten Gebäuden verursachte. Die Zahl der identifizierten Tatverdächtigen stieg auf 128 Personen – eine Zunahme um rund 38 Prozent gegenüber 2017. Hierzu trug unter anderem die erfolgreiche Zerschlagung von Tätergruppierungen aus den Niederlanden und Polen bei.

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Eine rückläufige Entwicklung der Fallzahl ist hingegen beim “Skimming”, einer technischen Manipulation von Geldautomaten, festzustellen. Obwohl die Täter ihre hierfür verwendeten Geräte technisch weiterentwickelten ging die Fallzahl um rund 10 Prozent zurück – auf 449 polizeilich registrierte Fälle in 2018. Eine Entwicklung, die auch auf die sich stetig verbessernde Sicherung der Geldautomaten, etwa gegen die Installation von Kartenlesern zur Ausspähung von Kartendaten, zurückzuführen ist.

 

Die mit Abstand meisten Angriffe geschahen in Berlin: 343 Fälle wurden in der Hauptstadt registriert. Opfer wurden dort oftmals Touristen aus dem außereuropäischen Ausland, deren Zahlungskarten noch nicht mit dem EMV-Chip gesichert waren.

 

Weil das Skimming immer schwieriger wird, ändern sich die Tatmuster. So gingen die Täter 2018 verstärkt dazu über, Schadsoftware auf die Rechner einzelner Geldautomaten aufzuspielen oder komplette Netzwerke, in denen Zahlungskarteninstitute ihre Geldautomaten technisch miteinander verbunden haben, mittels Schadsoftware zu infiltrieren.

 

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Bundeslagebild:

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/AngriffeGeldautomaten/angriffeGeldautomatenBundeslagebild2018.html

 

Rückfragen bitte an:

Bundeskriminalamt
Pressestelle

Telefon: 0611-551 3083
Fax: 0611-551 2323
www.bka.de

 

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IT-Sicherheit: Umdenken an deutschen Krankenhäusern

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Macht BSI-KRITIS-Verordnung deutsche Krankenhäuser zum internationalen Cybersecurity-Vorreiter?

München, 04.Juni 2019 – Die KRITIS-Verordnung ist für deutsche Krankenhäuser keine unüberwindbare Belastung. Dies zeigt der Report “Cybersecurity im Gesundheitswesen” von Infoblox, Marktführer im Bereich netzwerknaher Dienste. Genau die Hälfte der Befragten, die unter die KRITIS-Regularien fallen, meinten, sie seien nicht überfordert mit der Umsetzung dieser Vorgaben. 1/3 allerdings fühlt sich, vor allem durch fehlendes IT-Fachpersonal (66 %) und zu wenig finanzielle Mittel (52 %), überlastet. Insgesamt bezeichnen 66 % der deutschen Studien-Teilnehmer KRITIS als einen Schritt in die richtige Richtung. Bei 60 % von ihnen hat seit Inkrafttreten der Verordnung ein Umdenken stattgefunden.

 

Creative Commons (CC0) – Vithas (pixabay.com)

“Mit Erlass der BSI-KRITIS-Verordnung waren besonders große Krankenhäuser gezwungen ihre IT-Sicherheitsstandards zu überarbeiten. Das hat auch Folgen für kleinere Häuser, die nicht unter die Verordnung fallen”, meint Frank Ruge, Director Sales Central Europe von Infoblox. “Heute sehen wir in Deutschlands Krankenhäusern ein deutliches Bewusstsein für Cybersecurity. Gerade im Vergleich zu den in der Studie ebenfalls untersuchten Ländern UK, USA und den Benelux-Staaten, sehen wir hier Deutschland klar in einer Vorreiterrolle. Denn hierzulande legt das IT-Personal mehr Wert auf die Pflege seiner Systeme, wirkt strategischer im Umgang mit Bedrohungen und auch das Thema Schulung der Mitarbeiter hat einen enormen Stellenwert.”

 

Zentrale Ergebnisse der Studie “Cybersecurity im Gesundheitswesen”

IT-Fachkräfte im Gesundheitswesen sind aktuell extrem zuversichtlich, dass ihre Einrichtung in der Lage ist, auf einen Cyberangriff zu reagieren (95 %). Die Hälfte verfügt über automatisierte Systeme, die ihre Netzwerke aktiv nach verdächtigen Aktivitäten durchsuchen. Security Operation Center (SOCs), die denselben Zweck erfüllen, sind in Deutschland deutlich beliebter (44 %) als im internationalen Vergleich (31 %).

 

Geld her – Ransomware-Angriffe

Public Domain (CC0) – mohamed hassan (pxhere.com)

Das BSI empfiehlt, sich auf Ransomware-Angriffe vorzubereiten. Allerdings sollten Betroffene nicht bezahlen. Jedoch folgen Einrichtungen im Gesundheitswesen in Deutschland dieser Empfehlung nur zum Teil: 42 % der Befragten haben einen Plan für das Bezahlen im Falle einer Ransomware-Attacke. Weitere 25 % würden bezahlen, haben aber für das Vorgehen keine Strategie entwickelt. Betrachtet man die internationalen Zahlen genau zwei Jahre nach dem WannaCry-Fall, zeigt sich hier ein klarer Wandel: Waren im Jahr 2017 nur rund 20 % vorbereitet, sind es nun 32 %.

 

Wachsende Budgets

Mehr Aktivitäten im Bereich Cybersicherheit erfordern auch wachsende Budgets: In fast 40 % der Fälle in Deutschland sind die verfügbaren finanziellen Mittel innerhalb des letzten Jahres um 11 bis 20 % gestiegen. Das meiste Geld wird dabei für Anti-Virus Software (60 %) ausgegeben, gefolgt von Schulungen für Mitarbeiter (59 %) und Firewalls (55 %).

 

Dieses Ergebnis ist im internationalen Kontext interessant: Denn die Schulung der Mitarbeiter rangiert hier mit 45 % nur auf Rang 5 der Budgetliste, noch hinter Application Security und Network Monitoring.

 

Systempflege

71 % der Befragten in Deutschland haben bis zu 2.000 Geräte in ihrem Netzwerk. In Zeiten des Internet of Things sind das noch nicht überaus viele. Zumal der internationale Langzeitvergleich zeigt, dass die Zahl nicht signifikant zunimmt. Die Mehrheit der angeschlossenen Geräte läuft heute unter Microsoft Windows 10 (64 %). Noch jedes zehnte Gerät jedoch nutzt das Betriebssystem Windows XP, das seit 2014 nicht mehr unterstützt wird.

 

Deutsche IT-Verantwortliche in der Gesundheitsbranche halten ihre Systeme auf dem Laufenden. Sie sind sich nicht nur sicher, dass sie ihre Systeme patchen oder aktualisieren können (95 %), sie aktualisieren sie auch noch sehr regelmäßig: 63 % macht das mindestens einmal die Woche oder noch öfter. Im internationalen Vergleich sind die Deutschen diesbezüglich sehr sorgfältig. Denn hier patchen und aktualisieren nur 44 % so regelmäßig. Auch sind nur 87 % überzeugt, dass sie es können.

 

Patienten stehen an erster Stelle

Creative Commons (CC0) – pxhere.com

“Krankenhaus-Netzwerke sind ein zunehmend beliebteres Ziel für Cyberangriffe. Zum einen sind in unseren Netzwerken viele sensible Daten unterwegs, zum anderen wird auch die Gesundheitsbranche immer vernetzter und digitaler”, erklärt Frank Ruge von Infoblox. “Mit der KRITIS-Verordnung hat der deutsche Gesetzgeber einen Rahmen geschaffen, in dem Kliniken Cybersicherheit die notwendige Aufmerksamkeit zukommen lassen müssen, die das Thema bedarf.”

 

Hintergrund:

Krankenhäuser zählen in Deutschland zu den kritischen Infrastrukturen (KRITIS). Für diese wurde 2015 das Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme (IT-Sicherheitsgesetz) erlassen. Bis Ende Juli 2019 müssen Krankenhäuser mit über 30.000 stationären Fällen pro Jahr demnach gewisse IT-Sicherheitsstandards erfüllen. Darüber hinaus müssen Betreiber dieser Häuser erhebliche IT-Vorfälle ans Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) melden.

 

Den Report und eine Infografik können Sie hier herunterladen.

 

Über die Studie

Das Meinungsforschungsinstitut Censuswide hat im Auftrag von Infoblox 606 IT-Fachkräfte im Gesundheitswesen in Deutschland, Großbritannien, den USA und den Benelux-Staaten (je 150 /Region) befragt. Die Studie wurde im Februar 2019 online durchgeführt. Im Jahr 2017 wurde dieselbe Studie schon einmal in den USA und UK durchgeführt.

Infoblox stellt cloudbasierte Managed Network Services zur Verfügung und ermöglicht Unternehmen so “Next Level Networking”, um IT-Netzwerke zuverlässig zu steuern und gegen Bedrohungen abzusichern. Aus einer Hand bietet Infoblox Sicherheit für DDI-Dienste (DNS, DHCP und IP Adress Management), zuverlässiges Netzwerk-Management in hybriden und Cloud-Umgebungen sowie umfassende Möglichkeiten zur Netzwerk-Automatisierung. Als Marktführer steht Infoblox für zentrales und verlässliches Netzwerk-Management auf höchstem Niveau. Das Unternehmen hat einen Marktanteil von 50 Prozent und rund 8.000 Kunden, darunter 350 Fortune-500-Unternehmen. Erfahren Sie mehr unter: http://www.infoblox.com/

Infoblox
Erica Coleman
Coronado Drive 3111
CA 95054 Santa Clara
(408) 986-5697


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