Quellenangabe: CC BY 2.0 - Pstrails (pxhere.com)



Arbeitnehmer sollen mehr als 10 Stunden am Tag arbeiten „dürfen“

In Deutschland hat die wirtschaftliche Produktivität und Effizienz durch die Industrialisierung in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Vor diesem Hintergrund könnte man davon ausgehen, dass die Bürger immer weniger arbeiten müssen, um ihren Wohlstand zu erhalten bzw. um Wohlstand aufzubauen. Dem ist aber nicht so – Ganz im Gegenteil.

In den letzten 100 Jahren betrug die durchschnittliche Höchstarbeitszeit in Deutschland fast durchgehend etwa 10 Stunden am Tag. Zum Schutz der Arbeiter wurden sogar gesetzliche Regelungen erlassen. Doch eine einflussreiche Gruppe in der CDU/CSU möchte scheinbar diesen Arbeitnehmerschutz abschaffen, melden MERKUR und FOCUS.

 

Viele Arbeitnehmer befürchten, dass sie in Zukunft noch mehr arbeiten sollen für noch weniger Geld. Zwar soll dennoch eine maximale Wochenarbeitszeit von 48 Stunden gelten, worauf man sich in wirtschaftlichen Krisenzeiten aber nicht verlassen kann.

 

Durch ein 13-Punkte-Programm mit dem Titel „Unternehmen entlasten, Arbeit erleichtern, Wachstum schaffen“ soll die Schutzreglung von maximal 10 Stunden Arbeitszeit pro Tag abgeschafft werden.

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