„Am Ende werden mehr Menschen durch Kollateral-Schäden sterben“ – News 23

„Am Ende werden mehr Menschen durch Kollateral-Schäden sterben“

Teresa Enke, Ehefrau des verstorbenen Fußball-Nationaltorhüters Robert Enke, äußerte sich kritisch zu den Maßnahmen der Bundes- und Landesregierungen während der sogenannten Corona-Krise. „Ich mache mir viele Gedanken, was so eine Pandemie insgesamt für Folgen hat. Ich bin mir sicher, am Ende werden mehr Menschen durch Kollateral-Schäden sterben als am Virus“, zitierte die Rheinische Post die Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung.

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Der Mann von Teresa Enke verübte laut offiziellen Angaben im November 2009 einen Selbstmord. Teresa Enke sagte, dass die Corona-Krise Auswirkungen haben werde und bei vielen Menschen Depressionen hervorrufe. Experten hatten bereits mit dem Ausbruch des Corona-Virus davor gewarnt, dass die Anzahl der Suizide stark ansteigen könnte. Laut Augsburger Allgemeine habe es angeblich keinen auffälligen Anstieg der Selbstmordrate gegeben. Doch die Corona-Maßnahmen bleiben nicht ohne Folgen, meint Teresa Enke: „Das ist einfach ein gigantischer Rattenschwanz, den so etwas nach sich zieht.“

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Die Risikoanalyse eines ehemaligen Mitarbeiters des Bundesinnenministeriums bezieht sich auf unterschiedliche Einschätzungen von Experten, denen zufolge die Corona-Maßnahmen zwischen 5.000 und 125.000 Sterbefälle verursachen könnten, weil lebensnotwendige Operationen verschoben oder ausgesetzt wurden, um die Kapazitäten der Krankenhäuser für mögliche COVID-19-Patienten freizuhalten. Eine erhöhte Sterblichkeit in Deutschland wurde allerdings bisher nicht festgestellt.

Eine Studie des Imperial College in London geht davon aus, dass der Lockdown in Europa angeblich 3,1 Millionen Todesfälle verhindert habe. Dem widersprechen aber zahlreiche Fachleute und Wissenschaftler. Eine Ärzteinitiative mit mehr als 1.000 namentlichen Unterstützern kritisiert die völlig überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung und beziehen sich dabei auf die Risikoanalyse des ehemaligen BMI-Mitarbeiters.

„Im März und April wurden 90% aller notwendiger OPs verschoben bzw. nicht durchgeführt. Das heißt 2,5 Mio Menschen wurden in Folge der Regierungsmaßnahmen nicht versorgt. Also 2,5 Mio Patienten wurden in März und April 2020 nicht operiert, obwohl dies nötig gewesen wäre“, heißt es in der Risikoanalyse. Demnach seinen 5.000 und 125.000 Sterbefälle zu vermuten. „Am Ende werden mehr Menschen durch Kollateral-Schäden sterben“, zitiert die Rheinische Post die Ehefrau des verstorbenen Fußball-Nationaltorhüters Robert Enke.

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