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Quellenangabe: CC BY 2.0 / EnergieAgentur.NRW / flickr.com



Umweltministerin: „Alle müssen weniger Sprit, Öl und Gas verbrauchen“

Die Bundesministerin für Umwelt und Naturschutz, Svenja Schulze (SPD), ist der Meinung, dass alle Bürger „weniger Sprit, Öl und Gas verbrauchen“ müssen, damit die sogenannten Klimaziele der Bundesregierung erreicht werden können. Doch was meint die Umweltministerin, wenn sie sagt, dass die Bevölkerung weniger fossile Energieträger verbrauchen soll? Sollen die Bürger seltener zur Arbeit fahren und im Winter weniger heizen?

In dem Klimapaket der Bundesregierung, welches auch vom Umweltministerium ausgehandelt wurde, ist eine Besteuerung von CO2 vorgesehen. Demnach soll CO2 mit 10 Euro pro Tonne besteuert werden. Das Ziel dieser Maßnahme sei angeblich die Reduzierung der CO2-Ausstöße.

 

CC0 1.0 / Jem Sanchez / pxhere.com

„Wir haben beispielsweise mit dem “Erneuerbare-Energien-Gesetz” dafür gesorgt, dass wir in Deutschland schon jetzt 40 Prozent unseres Stroms umweltfreundlich beziehen“, sagte Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) in einem Interview.

 

Jetzt „müssen alle ihr Verhalten ändern und weniger Sprit, Öl und Gas verbrauchen“, meint Svenja Schulze (SPD). Tatsächlich ist der Politikerin die CO2-Steuer noch nicht hoch genug. Vor etwas über einem Jahr hatte Schulze laut eigener Aussage noch deutlich höhere CO2-Preise von bis zu 35 Euro pro Tonne gefordert.

 

Auf der einen Seite rechnet die Bundesregierung mit enormen CO2-Steuereinnahmen und auf der anderen Seite werde es angeblich laut Svenja Schulze für die Verbraucher finanzielle Entlastungen geben. In Wirklichkeit rechnen unterschiedliche Prognosen und Auswertungen bereits mit einem deutlichen Anstieg der Lebenserhaltungskosten in Deutschland.

 

Zum Beispiel könnten, der Unternehmensberatung Oliver Wyman zufolge, die Großhandelspreise für Strom in den nächsten Jahren um bis zu 60 Prozent ansteigen. Als Grund dafür wird die Energiepolitik der Bundesregierung bzw. der geplante Kohleausstieg bis zum Jahr 2020 genannt. Laut einer Auswertung des Internationalen Währungsfonds (IWF) müssen die Gaspreise in Deutschland um bis zu 52 Prozent steigen, damit die internationalen „Klimaziele“ erreicht werden können. Demnach sollen die Kosten bis zum Jahr 2030 erhöht werden.



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