Tag: 12. Februar 2020

CIA & BND überwachten gemeinsam die Kommunikation von mehr als 100 Staaten

Wenn es um die Beschaffung von Informationen geht, sind die meisten Geheimdienste absolut skrupellos. „Washington Post” und SRF haben bisher unveröffentlichte CIA- und BND-Dokumente ausgewertet. Demnach wurde im Rahmen der „Operation Rubikon” von 1970 bis 1993 die diplomatische und militärische Kommunikation von bis zu 120 Ländern überwacht.

 

Public Domain (CC0) / www.cia.gov

Mit Hilfe der Schweizer Firma Crypto AG wurde angeblich abhörsichere Kommunikationstechnik an zahlreiche Länder verkauft. „Diplomatische und militärische Verkehre vieler wichtiger Länder der Dritten Welt, aber auch europäischer Staaten (…) konnten (…) flächendeckend mitgelesen werden”. Bei der „Operation Rubikon” soll es sich um „eine der erfolgreichsten nachrichtendienstlichen Unternehmungen der Nachkriegszeit” gehandelt haben. Die geheime Kommunikation von Ländern wie dem Iran, Indien und Pakistan wurde systematisch überwacht. Angeblich hätte die „Operation Rubikon” dazu beigetragen, dass die Welt ein Stück sicherer geblieben ist. In Wirklichkeit trug die Operation dazu bei, die globale Vormachtstellung der USA in dem Zeitraum von 1970 bis 1993 zu stärken.

 

Dass man diese Form der Massenüberwachung nicht beendet, sondern perfektioniert und ausgeweitet hat, wurde im Zusammenhang mit den Enthüllungen des ehemaligen CIA- und NSA-Mitarbeiters Edward Snowden bekannt, welche in der US-amerikanischen Washington Post und dem britischen Guardian veröffentlicht wurden. Das Programm PRISM ermöglicht den USA weltweit eine umfassende Überwachung der Kommunikation. Unter anderem beteiligen sich einige der größten US-Internetkonzerne und Dienste an dem Programm. Dazu gehören unter anderem Microsoft (u. a. mit Skype), Google (u. a. mit YouTube), Facebook, Yahoo, Apple, AOL und Paltalk.

Mineralwasser-Verband wirft Stiftung Warentest „Desinformation” und Irreführung vor

Wie vertrauenswürdig ist Stiftung Warentest wirklich? Im Juni 2019 untersuchten Mitarbeiter der Stiftung 32 stille Mineralwässer und Proben von Leitungswasser. Weniger als jedes zweite Mineralwasser wurde für “Gut” befunden. Die Hälfte der Wässer sei “mit Keimen oder nennenswert mit kritischen Stoffen belastet oder mit Spuren aus Landwirtschaft und Industrie verunreinigt”, behaupteten die Warentester.

 

wikkimedia.org / Bautsch

Daraufhin gab der Verband deutscher Mineralbrunnen (VDM) eine eigene Untersuchung beim renommierten Fresenius-Institut in Auftrag. Dabei kam heraus, dass in den jeweiligen Tests von stillem Mineral- und Leitungswasser unterschiedliche Prüfverfahren zum Einsatz gekommen sind. Die Keimbelastung von Leitungswasser in Privathaushalten sei in Wirklichkeit im Schnitt höher als die von Mineralwässern. “Die Berichterstattung in Heft 7/2019 täuscht dem schnellen Leser eine Vergleichbarkeit vor, die in dieser Form nicht vorhanden ist”, zitiert die WELT das Gutachten von Bernhard Heidel, Professor für Marketingforschung und Statistik an der Hochschule RheinMain.

 

Stiftung Warentest hat zwar die Kritik der fehlenden Objektivität zurückgewiesen, doch gleichzeitig bestätigt, dass Mineralwasser und Leitungswasser nach unterschiedlichen Kriterien untersucht wird. Beim Leitungswasser sei es darum gegangen, die Qualität der Wasserversorger zu testen, unabhängig von individuellen Unterschieden, die durch Hausleitungen oder verunreinigte Wasserhähne im einzelnen Haushalt entstehen können.

 

Beim Leitungswasser wurde keine ausführliche mikrobiologische Analyse möglicher Keimbelastungen sowie ein geschmacklicher Sensorik-Test durchgeführt, heißt es in dem Gutachten von Bernhard Heidel. Auch die verwendeten Stichproben seien nicht repräsentativ.

Wegen E-Auto-Fabrik soll eine Waldfläche von 150 Hektar plattgemacht werden

Mit einer gigantischen Propagandakampagne haben Politiker und Medien es geschafft, eine Stimmung in der Bevölkerung zu erzeugen, welches es ermöglicht, gigantische Wirtschaftsprogramme durchzusetzen. Den Bürgern wurde eingetrichtert, dass Elektromobilität und Windkraft grundsätzlich umweltfreundlich seien. Das stimmt aber nicht.

 

Creative Commons (CC0) / pxhere.com / Delly Kertiyasa

Die Firma Tesla, welche dem US-Milliardär Elon Musk gehört, will bei Berlin im Kreis Oder-Spree ab 2021 jährlich bis zu 500.000 Elektroautos bauen. Hierfür will man 150 Hektar, also etwa 1.500.000 Quadratmeter, Kiefernwald plattmachen. Doch Wälder sind von sehr großer Bedeutung für das globale Klima. Bäume binden CO2 und wandeln es in Sauerstoff um. Warum also sollen großflächig Bäume gefällt werden?

 

Besonders kurios ist es, dass solche Bauprojekte sogar staatliche Subventionen erhalten. Tesla hat bereits vor Wochen bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) einen Förderantrag gestellt. Schätzungen gehen davon aus, dass Tesla bis zu 400 Millionen Euro Fördergeld bekommen könnte. Vielleicht sogar noch mehr.

 

Die Herstellung von E-Autos ist alles andere als umweltfreundlich. Besonders der Abbau von Lithium, welches zur Herstellung von E-Autos benötigt wird, stellt in einigen Ländern ein Problem für die Menschen und ihre Umwelt dar. Eine massive Zerstörung der Natur und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen hängen mit dem Abbau zusammen. Die großen Profiteure der Verkehrswende sind die jeweiligen Großkonzerne.

Deutscher Schäferhund als treuer Begleiter des Menschen

Fakten im Überblick

Alternative Namen: Alsatian Wolf Dog (Elsässer Wolfshund),
bzw. Alsatian Dog (Elsässer Hund)
Widerristhöhe: Rüden 60–65 cm, Hündinnen 55–60 cm
Gewicht: Rüden 30–40 kg, Hündinnen 22–32 kg
Lebenserwartung: 9–13 Jahre
FCI-Gruppe: Gruppe 1, Hüte- und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde) in Sektion 1, Schäferhunde
Felltyp und zulässige Farben: Stockhaar und Langstockhaar in Schwarz, Sable, Grau, Schwarz-silber, Schwarz und Loh, rot mit schwarzem Mantel

 

Ursprung der Rasse
Der Name verrät es bereits: Der Deutsche Schäferhund kommt aus Deutschland. Seine Geschichte reicht bis ins 19. Jahrhundert zurück. Damals wurden in fast ganz Europa Hütehunde zum Schutz und Treiben von Schafherden eingesetzt. Diese Tiere wissen zwar in den verschiedenen Gebieten geringfügige Unterschiede auf, waren sich aber alle noch sehr ähnlich. Erst mit der Zeit entwickelten sich eigene Rassen mit typischen Färbungen, Charaktereigenschaften und Stärken. Weiteres dazu finden Sie auf DikDiks.de.

 

Genauer kommt der Deutsche Schäferhund aus Süddeutschland. Seine Vorfahren waren sehr wahrscheinlich hauptsächlich in Thüringen und Württemberg beheimatet. Max von Stephanitz gilt als Begründer der Rasse. Der von ihm erworbene Deutsche Schäferhund Horand von Grafrath und sein Bruder, Luchs Sparwasser, sind die Stammväter der meisten heute lebenden Vertreter der Rasse. Die Hündin Mari von Grafrath gilt als Stammmutter.

 

15 Monate nachdem er den Hund erworben hatte, gründete er am 22. April 1899 den Verein Deutscher Schäferhunde. Im Herbst wurde der erste Rassestandard festgelegt. So mussten Deutsche Schäferhunde damals mindestens 50 cm hoch sein, spitze Ohren und eine langgestreckte Schnauze haben. Die Rute musste lang, abwärts getragen und mit Behang sein. Die damals zulässigen Farben waren dem heutigen Standard sehr ähnlich. Schwarz, grau, weiß und rotgelb waren erlaubt, sowohl einfarbig, als auch durch Abzeichen in unterschiedlicher Form und Größe vermischt.

 

Die Umbenennung in Elsässer Wolfshund, später Elsässer Hund, fand während des Zweiten Weltkriegs, um der Rasse den nun negativ behangenen deutschen Namen zu nehmen und wurde erst 1977 offiziell aufgehoben. Noch heute gibt es Vereine in England, die diese Namen tragen.

 

Äußerliche Merkmale
Der Körperbau eines Deutschen Schäferhundes sollte kräftig und stark bemuskelt sein, ohne dabei schwerfällig zu wirken. Die Muskeln zeichnen sich dabei unter der Haut ab („trockener Körperbau“). Der Brustkorb eines Deutschen Schäferhundes ist tief und gewölbt. Im Lauf greift die Hinterhand so weit nach vorn, dass das Tier sich kraftvoll abstoßen kann.

 

Der Kopf weist eine Keilform mit geradem Nasenrücken und schwarzer Nase auf. Andere Farben sind nicht zulässig. Die Ohren stehen aufrecht und zeigen nach vorn. Ihre Größe passt zu der des Kopfes. Die Augen sind dunkel, mit aufmerksamem Ausdruck und liegen etwas schräg.
Krallen sowie Ballen sind, wie die Nase, schwarz. Die sichelförmige Rute hängt herab.

 

Das Fell ist vom Typ Stockhaar mit dichter Unterwolle und eng anliegend. Dieses Fell ist pflegeleicht und schützt vor Regen und Kälte.
Laut der FCI sind folgende Farben zugelassen: komplett schwarze Färbung; Schwarz mit Abzeichen in braun, rotbraun, hellgrau und gelb; grau mit Wolkung in dunklerer Farbe, schwarzem Sattel und Maske; die Nasenkuppe muss schwarz sein; kleinere, weiße Abzeichen auf der Brust und helle Innenseiten können auftreten, sind aber unerwünscht.
Die weiße Färbung des Fells ist seit 1933 nicht mehr zulässig. Vor einigen Jahren hat die FCI diese Farbe als eigenständige Rasse zunächst vorläufig (2004) und dann endgültig (2011) anerkannt.

 

Charakter
Das Wesen eines Deutschen Schäferhundes sollte lernwillig, selbstbewusst, aber folgsam sein. Diese Rasse zeigt ausgeprägtes Schutzverhalten und ist ein ausdauernder Läufer. Daher sollte er sowohl körperlich, beispielsweise durch Hundesport wie Agility, als auch geistig gefordert werden. Diese Förderung stärkt zusätzlich das Band zwischen Halter und Hund, wodurch die Erziehung erleichtert wird. Deutsche Schäferhunde brauchen Konsequenz und Sicherheit und reagieren gut auf positive Bestärkung. Er versteht sich gut mit Art- und Rassegenossen und zeigt ihnen gegenüber ein sehr soziales Verhalten mit auffallend wenig Aggressivität innerhalb eines Rudels.

 

Weiterhin wird diese Rasse als belastbar, ausgeglichen und außerhalb von Stresssituationen völlig gutartig beschrieben. Dem gegenüber stehen unabhängige Statistiken verschiedener Länder, laut der Deutsche Schäferhund am häufigsten beißt. Deutsche, österreichische und Schweizer Analysen der Häufigkeit von Hundebissen bei Kindern setzen den Deutschen Schäferhund an die Spitze. Teilweise ist er deutlich überrepräsentiert und beißt bis zu fünfmal häufiger als Artgenossen anderer Rassen. Im Schweizer Kanton Tessin ist seine Haltung daher an besonderen Auflagen gebunden, die einen Wesenstest des Hundes und einen Strafregisterauszug des Halters fordern.

 

Arbeitsgebiete des Deutschen Schäferhundes
Ursprünglich als Herdenschutzhund und zum Treiben dieser gezüchtet, findet der Deutsche Schäferhund kaum noch Verwendung in diesem Gebiet. Viel mehr ist er zum typischen Polizeihund geworden, die ihn als Schutz- und Rauschmittelspürhund einsetzt. Auch beim Zoll und Militär ist er beliebt. Sein hervorragender Geruchssinn und sein leichterer Körperbau haben zudem dazu geführt, dass er den Bernhardiner als Lawinenspürhund abgelöst hat. Auch in anderen Bereichen der Personensuche sowie als Blindenhund wird er erfolgreich eingesetzt.

 

Des Weiteren eignet diese Rasse sich für jede Hundesportart, sowohl Obedience und Agility, als auch beim Aufspüren und Verfolgen von Fährten.
Der Deutsche Schäferhund kann auch als reiner Familienhund gehalten werden, sollte dann jedoch ausreichend ausgelastet werden, um sein ausgeglichenes Verhalten nicht zu verlieren.

 

Rassetypische Krankheiten
Am ehesten bekannt ist der Deutsche Schäferhund neben seiner Arbeit als Polizeihund wohl für seine abfallende Hüfte. Hüftdysplasie kommt bei dieser Rasse sehr häufig vor. Das ist eine erblich bedingte Fehlstellung der Oberschenkel, wodurch diese nicht mehr ausreichend tief in der Hüftpfanne liegen. Betroffene Tiere haben häufig Schmerzen und sind in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Operationen oder Schmerzmittel verschaffen zwar Abhilfe, die betroffenen Tiere eignen sich jedoch nicht zur weiteren Zucht. Eine ähnliche Krankheit kann auch an den Ellenbögen auftreten.

 

Darüber hinaus existieren noch weitere rassetypische Krankheiten. Schäferhundkeratitis, eine nicht heilbare Entzündung der Hornhaut, und Schäferhundpyodermie, eine Hautentzündung, die verschiedene Hautschichten betreffen kann.

 

Außerdem ist der Deutsche Schäferhund anfällig für eine degenerative Myleopathie, welche an der Hinterhand beginnt, langsam fortschreitet und zu Bewegungsunfähigkeit führen kann. Sie ist ebenfalls nicht heilbar und auch eine erfolgreiche Behandlung ist sehr unwahrscheinlich. Das Kongenitale Vestibularsyndrom ist eine Erkrankung des Innenohrs, welches zu Taubheit und Gleichgewichtsstörungen führt. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass der Deutsche Schäferhund häufiger als andere Rassen an einer Pankreasinsuffizienz erkrankt und eine geringere Lebenserwartung als andere Rassehunde hat.

 

Im Schnitt werden 65 % aller Rassehunde älter als zehn Jahre. Beim Deutschen Schäferhund erreicht dieses Alter nicht mal jeder zweite.


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