Tag: 4. Februar 2020

Nato-Großübung ist angeblich nicht gegen ein „bestimmtes Land gerichtet“

Wie von News 23 bereits im Oktober 2019 angekündigt, wird es von Februar bis in den Mai 2020 in Europa eine Nato-Großübung geben. Laut Angaben der Bundeswehr werden etwa 37.000 Soldaten sich an der Übung beteiligen. Ungefähr 20.000 Soldaten stammen aus “Kontinental-Amerika”. In einem groß angelegten Manöver werden die Streitkräfte von West-Europa (Deutschland etc.) durch 10 Länder in den Osten verlegt.

 

“Defender Europe 2020”: USA verlegen ca. 20.000 Soldaten nach Europa

Dem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg zufolge sei dieses Großmanöver nicht gegen „ein bestimmtes Land gerichtet“ und spielt damit indirekt auf den Vorwurf an, dass bei „Defender Europe 2020“ die systematische Verlegung großer Streitkräfte, für einen Krieg gegen Russland, geübt wird.

 

Laut Bundeswehr werden bei dem Großmanöver Soldaten und Kriegsgeräte per Straßentransport, auf Schienen, mit Schiffen und Flugzeugen über die Niederlanden, Belgien, Frankreich, Deutschland und Polen nach Osteuropa verlegt. Worum es hierbei geht ist doch offensichtlich: Es wird sich auf einen möglichen Krieg mit Russland vorbereitet, oder nicht?

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Fast jeder Zweite Asylbewerber hat keine Ausweispapiere

Zu Beginn der Asylkrise haben die Aufnahmeeinrichtungen nicht mal die Fingerabdrücke der Asylbewerber aufgenommen. Dies führte dazu, dass zahlreiche Personen unter verschiedenen Namen mehrere Asylanträge stellen konnten. Dies habe sich nun geändert, behauptete der BAMF-Chef Hans-Eckhard Sommer. Angeblich würde man nun die Angaben mit verschiedenen IT-Verfahren, beispielsweise Spracherkennung oder Auslesen von Handy-Daten, überprüfen.

 

CC BY-SA 4.0 / wikipedia.org / Fabian Melber

Ob diese Methoden zuverlässig sind, ist zweifelhaft. “Wir müssen daher möglichst früh nach Ankunft der Asylbewerber deren Handys auslesen”, zitiert die Rheinischen Post den Behördenleiter. “Nach einigen Tagen Aufenthalt in Deutschland bekommen wir oft nicht mehr die mitgebrachten Geräte vorgelegt”, fügte er hinzu. Das klingt, als würden sich viele Asylbewerber nach der Ankunft neue Geräte kaufen, um eine Identitätsfeststellung zu verhindern.

 

Allein in Niedersachsen wurden im Jahr 2017 etwa 880 Missbrauchsfälle bekannt, bei denen Asylbewerber mehrere Asylanträge unter verschiedenen Identitäten gestellt haben, um mehrfach Sozialleistungen zu kassieren. Das Nennt man Sozialleistungsbetrug oder auch Asylmissbrauch. Der Schaden geht in die Millionen.


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