Tag: 14. Januar 2020

NRW: Mehr als 6.800 Messerattacken in 12 Monaten

Messerangriffe haben in Deutschland nicht nur spürbar zugenommen, sondern auch statistisch. Täglich gibt es neue Meldungen über Messerattacken, bei denen es immer wieder zu Schwerverletzten und Todesopfern kommt. Allein in Nordreihenwestfalen (NRW) gab es in nur 12 Monaten fast 6.800 Messerattacken. Nach einer Serie von Messerangriffen hat das Bundesland im Januar 2019 begonnen die Fälle statistisch zu erfassen.

 

CC-BY 4.0 / torange.biz

Besonders in Hessen gab es einen deutlichen Anstieg solcher Straftaten. Dort haben „Körperverletzungs- und Tötungsdelikte unter Verwendung des Tatmittels Messer“ von 865 im Jahr 2013, auf über 1.212 Delikte im Jahr 2018 zugenommen. Ein extremer Anstieg von 28,6 Prozent. Wenn man verfügbare Statistiken aufschlüsselt, fällt auf, dass fast 40 Prozent der Tatverdächtigen keine deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder einen Migrationshintergrund haben.

 

In Thüringen hat sich seit 2013 die Anzahl der Messerdelikte um 29 Prozent erhöht. Waren es vor sechs Jahren noch 703 derartige Attacken, gab es 2018 schon 989 Straftaten, bei denen Messer verwendet wurden. Hinzu kommt eine Dunkelzahl von Straftaten, welche nicht bei der Polizei gemeldet wurden. Die Gesamtzahl der Messerdelikte dürfte demnach deutlich höher sein, als die polizeilichen Kriminalstatistiken darlegen. Einige Journalisten und Politiker gehen davon aus, dass diese massive Zunahme im Zusammenhang mit der Migrationspolitik der Bundesregierung steht.


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