Tag: 5. Juni 2019

Zahlreiche Betrüger geben sich als Polizisten aus

Als Polizist gab sich ein Betrüger in Ulm aus:

 

Ulm (ots) – Wie die Polizei mitteilt, rief ein Unbekannter bereits vergangenen Mittwoch bei einer Ulmerin an. Er gab sich als Polizist aus und täuschte einen Einbruch in der Nachbarschaft der Frau vor. Nun hätten seine Kollegen den Täter festgenommen. Er erzählte der Seniorin, dass die Einbrecher mit Angestellten von Geldinstituten zusammenarbeiten würden. Deshalb sei ihr Erspartes bei der Bank nicht mehr sicher. Weiterlesen…

 

Sylt: Vorsicht – falsche Polizisten rufen an:

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Sylt (ots) – Auf Sylt kommt es am heutigen Montag (03.06.19) wieder vermehrt zu Anrufen von falschen Polizisten. Diese rufen vornehmlich ältere Menschen an und fragen gezielt nach Wertsachen und Geld im Hause. Häufig teilen sie mit, dass Einbrecher festgenommen wurden und man Hinweise auf einen bevorstehenden Einbruch bei den Angerufenen gefunden habe. Außerdem redet man den Leuten ein, dass Banken und Sparkassen das Ersparte bei Seite schaffen würden und schickt die Senioren mit einer vorgegebenen Geschichte in das Geldinstitut, um das Geld abzuheben. Die falschen Polizisten bieten dann an, das Geld und die Wertsachen in Verwahrung zu nehmen. Weiterlesen…

 

Vorsicht “Falsche Polizisten” in Dornstadt:

 

Ulm (ots) – Sechs Anzeigen verzeichnete die Polizei in Dornstadt am Montag. Hauptsächlich ältere Menschen erhielten um die Mittagszeit Anrufe von den Betrügern. So auch ein 78-Jähriger. Ein vermeintlicher Polizist teilte mit, dass Einbrecher in der Nachbarschaft festgenommen wurden. Bei den Einbrechern fand die Polizei angeblich auch einen Notizzettel, wo der Name des Angerufenen vermerkt war. Der Senior wurde misstrauisch und verständigte die richtige Polizei. Weiterlesen…

 

Falsche Polizisten holen Geld von Seniorin ab:

 

CC BY 2.0 – Marco Verch Professional Photographer (flickr.com)

Recklinghausen (ots) – In Dorsten haben Betrüger mit einer perfiden, aber bekannten Masche einer Seniorin einen fünfstelligen Geldbetrag abgenommen. Die Betrüger gaben sich als Kripobeamte aus und berichteten von einer Festnahme. In dem Telefonat redeten sie eindringlich auf die Frau ein und brachten sie dazu, Geld von ihrem Konto abzuheben. Angeblich müsse überprüft werden, ob es sich um Falschgeld handelt. Die Anrufer brachten die Frau sogar dazu, skeptische Nachfragen einer Bankmitarbeiterin mit Ausreden zu beantworten. Später gab sie ihre Ersparnisse an einen Mann – dem angeblichen Kripobeamten-, der an ihrer Haustür klingelte. Weiterlesen…

 

“Falsche Polizisten” treiben weiterhin ihr Unwesen:

 

Heiden/Kreis Borken (ots) – Mit der Masche des “falschen Polizisten” versuchen Betrüger weiterhin, vor allem ältere Betroffene zu verunsichern und am Ende um Geld und Wertsachen zu bringen. So haben sich in den vergangenen Tagen mehrere Betroffene aus Heiden gemeldet, bei denen es die Gauner probiert haben – zum Glück ohne Erfolg.

 

Die Vorgehensweise ist im Grunde immer die Gleiche: Die Unbekannten rufen an, geben sich als Polizeibeamte aus und tischen ihren Gesprächspartnern die frei erfundene Geschichte über festgenommene Einbrecher auf, die es auch auf ihr Hab und Gut abgesehen hätten. Die Betrüger geben vor, einen Kollegen vorbeischicken zu wollen, der die Wertsachen der Opfer “in Sicherheit” bringen wolle. Weiterlesen…

 

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BKA: Steigende Fallzahlen bei der Sprengung von Geldautomaten

Wiesbaden (ots) – Gestohlen, aufgehebelt, gesprengt oder technisch manipuliert – die Angriffe auf Geldautomaten erfolgten auch 2018 auf sehr unterschiedliche Weise. Einen Anstieg um etwa 18 Prozent auf rund 590 Taten registrierte die deutsche Polizei in Fällen des besonders schweren Diebstahls von und aus Geldautomaten – den sogenannten physischen Angriffen.

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Dazu gehören, mit einem Anteil von rund 63 Prozent, die insgesamt 369 versuchten und vollendeten Sprengungen von Geldautomaten. Ein Vorgehen, welches sich die Täter zunehmend zu Eigen machen. Wurden vor zehn Jahren nur 19 Sprengungen und 14 Sprengversuche von Geldautomaten gezählt, stieg die Fallzahl nun auf einen neuen Höchststand.

 

Die Tatorte lagen insbesondere in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Die Täter entwendeten insgesamt rund 18 Millionen Euro Bargeld. Hinzu kommen Sachschäden in Millionenhöhe, die die Sprengkraft der Explosionen an den Geldautomaten, deren Aufstellungsorten und mitunter auch an benachbarten Gebäuden verursachte. Die Zahl der identifizierten Tatverdächtigen stieg auf 128 Personen – eine Zunahme um rund 38 Prozent gegenüber 2017. Hierzu trug unter anderem die erfolgreiche Zerschlagung von Tätergruppierungen aus den Niederlanden und Polen bei.

 

Creative Commons (CC0) – pixabay.com

Eine rückläufige Entwicklung der Fallzahl ist hingegen beim “Skimming”, einer technischen Manipulation von Geldautomaten, festzustellen. Obwohl die Täter ihre hierfür verwendeten Geräte technisch weiterentwickelten ging die Fallzahl um rund 10 Prozent zurück – auf 449 polizeilich registrierte Fälle in 2018. Eine Entwicklung, die auch auf die sich stetig verbessernde Sicherung der Geldautomaten, etwa gegen die Installation von Kartenlesern zur Ausspähung von Kartendaten, zurückzuführen ist.

 

Die mit Abstand meisten Angriffe geschahen in Berlin: 343 Fälle wurden in der Hauptstadt registriert. Opfer wurden dort oftmals Touristen aus dem außereuropäischen Ausland, deren Zahlungskarten noch nicht mit dem EMV-Chip gesichert waren.

 

Weil das Skimming immer schwieriger wird, ändern sich die Tatmuster. So gingen die Täter 2018 verstärkt dazu über, Schadsoftware auf die Rechner einzelner Geldautomaten aufzuspielen oder komplette Netzwerke, in denen Zahlungskarteninstitute ihre Geldautomaten technisch miteinander verbunden haben, mittels Schadsoftware zu infiltrieren.

 

Weitere Informationen finden Sie im aktuellen Bundeslagebild:

https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/AngriffeGeldautomaten/angriffeGeldautomatenBundeslagebild2018.html

 

Rückfragen bitte an:

Bundeskriminalamt
Pressestelle

Telefon: 0611-551 3083
Fax: 0611-551 2323
www.bka.de

 

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